Logisches Konstrukt


Wie sieht der Missing Link zwischen Smartphone und Tablet zwangsläufig aus?

Man schaut immer mehr Bewegtbild im Netz. Sicherlich nicht nur, weil es immer mehr online gibt, was sich zu gucken lohnt und das auch mal eben schnell nebenbei, sondern auch, weil immer öfter die Bandbreite und Verbindung stimmt und darüber hinaus auch immer häufiger unterwegs Zeit und technische Möglichkeit besteht ein Video abzurufen. Brauchen wir zum Beleg eine Studie? Schaden tut es nicht.

Erst wurden Handys immer kleiner, nun werden sie nicht nur aufgrund der bewegten Bilder, sondern um generell ordentlich im Web surfen zu können, mit immer besseren Displays ausgerüstet und somit immer größer. (Nebenbei haben wir aber trotz der zunehmenden Größe mit der Wurstfinger-Problematik zu kämpfen.)

Aktuell ist zudem klar ein Trend ablesbar, der anzeigt, dass Tablets demnächst Smartphones für das Surfen im Web überrunden. Und wären sie günstiger, wäre das sicherlich jetzt bereits der Fall.
Obwohl auch das Argument, dass sich mit so einem großen Brett nur suboptimal telefonieren lässt, mich absolut überzeugt, lieber für alle Notwendigkeiten unterwegs auf das Smartphone zurück zu greifen.

Halten wir also fest:
1. Videos werden immer beliebter.
2. Displays nehmen an Größe zu.
3. Mit Tablets wird lieber gesurft.
4. Tablets sind teuer und weniger handlich.

Das gerade angepriesene Samsung Galaxy SIII lockt nicht nur mit attraktiven Funktionalitäten, es besitzt auch ein größeres Display, das zwar auf der einen Seite in keine Hosentasche mehr passt, aber andererseits Möglichkeiten bietet, die zum Teil an ein Tablet erinnern.
Für das iPad stellt das noch keine Konkurrenz dar, doch es wird gemunkelt, es würde an einem iPad Mini gearbeitet, was im Hinblick auf unsere Feststellungen Sinn macht. Und um die Optimierung des eigenen Webangebots für mobile Gadgets kommt bei der Masse an unterschiedlichen Entwicklungen und nachgewiesenen Tendenzen nun wirklich niemand mehr herum. Wer 2012 einen Relaunch macht, MUSS auf ein responsives Design (inklusive adaptiven Bildern) setzen, um der Displaygrößenvielfalt zu begegnen. Ansonsten wird die schöne neue Welt kaum jemals richtig funktionieren.
Größe spielt eben doch eine Rolle.

Interessant, was sich da also für die Zukunft herauskristallisiert. Es scheint sich eine neue Gattung zu bilden, die wie ein evolutionärer Zwischenschritt scheint, den wir bisher einfach ausgelassen haben. Und ganz gleich wie dieses Bindeglied dann wohl heißt, ich hätte jetzt gern schon ein:
Mini-Tablet oder Ultra-Phone.