Kunst im Web


Zur Einstimmung auf das bevorstehende Wochenende wende ich mich den schönen Künsten zu. So läd seit Kurzem das Google Art Project zum Flanieren in diversen großen Galerien ein und bietet im Vergleich zum realen Besuch der Museen die Möglichkeit die Gemälde besonders nah zu betrachten. Das würde normalerweise zumindest für einen Rüffel des Aufsichtspersonals sorgen.

Doch nicht nur ausgiebige Betrachtung ist hier möglich, auch das Anlegen einer eigenen Sammlung wird hier, nach Login in den persönlichen Google-Account, angeboten. So lassen sich die Lieblingsstücke immer wieder gezielt aufrufen oder auch anderen empfehlen.

Doch nicht nur Google widmet sich der Kunst. Eine Dauerausstellung im Netz namens ARTE Creative, die letzte Woche im Verlauf des Festivals transmediale startete, präsentiert und vernetzt online Künstler, sowie ihre Werke und Videos. Die taz schreibt, dass man sich dort nicht nur als reine Abspielstation verstehen möchte, sondern zusammengefasst eher als „YouTube für Kunst, aber mit Chefredakteur“.

Eine weitere Plattform, die zudem aus dem Bremer Raum stammt und seit über 18 Jahren den verschiedensten Künstlern ein Forum bietet, ist übrigens: artist window. Der Fokus liegt hier in dem zwei Mal jährlich erscheinenden Print-Katalog, in dem Künstler ihren Platz buchen können und dazu existiert seit mehr als 10 Jahren die dazugehörige Online-Galerie.

Wer also Inspiration, Netzwerk oder Plattform sucht, um der Kreativität neuen Schub zu geben, seine Werke einer breiteren Masse präsentieren möchte oder ein freies Plätzchen an der Wand neu inszenieren will, findet in jedem Fall auch seinen Raum im Web.