Kreativer Fenster Wildwuchs


HTML 5 und „The Wilderness Downtown“

Es beansprucht jede Menge Prozessorleistung, läuft nur in Google Chrome (Nachtrag: bzw. anderen sehr, sehr aktuellen Browsern), lädt je nach Anbindung ein Weilchen, braucht möglichst ein Fenster ohne weitere Tabs und doch lohnt sich der Aufwand. Dafür bekommt man im Anschluss ein Musikvideo zum Titel „We Used to Wait“, das mit der Integration der interaktiven Elemente eine neue Sparte eröffnet. Chris Milk hat zusammen mit der Band Arcade Fire und mit Google ein wunderbares Musikerlebnis in Html 5 geschaffen: The Wilderness Downtown.

Vor dem Start wird man aufgefordert, den Ort ein zu geben, an dem man aufgewachsen ist. Keiner der Orte, die ich eingetragen habe, gab genug Street View Informationen her. Obwohl ich zuerst mein gemütliches Heimatörtchen Berlin versucht habe und im Anschluss testhalber noch ein paar andere Großstädte. Der Film lässt sich zwar auch ohne diese Angabe beginnen, doch ich war neugierig geworden und wollte zumindest einen europäischen Ort einbinden, den ich kenne. Erfolg hatte ich dann beispielsweise mit Paris oder auch Nantes in Frankreich, mit London oder Kopenhagen.

Schon der erste Versuch ohne Ortsangabe hat mich begeistert, denn mir gefällt der Song, die Idee der verbundenen Videos in verschiedenen Fenstern, die sich passend zur Musik öffnen, schließen und ergänzen und die Möglichkeit zur Gestaltung einer Nachricht mit Text und eigenem Pinselstrich. Mit einer Ortsangabe wird es dann allerdings so richtig nett, da klar wird, wie gut sich die jeweiligen Bilder integrieren und es dem Ganzen einen persönlichen Touch gibt.

Wer doch noch einen deutschen Ort findet, könnte mir in den Kommentaren Bescheid geben. Eventuell lässt sich ja auch mit dieser Musikuntermalung ganz wunderbar in Urlaubserinnerungen schwelgen… Welchen Ort wählt ihr?