Flipboard, das vernetzte Magazin


Wo bleibt die Version für Nicht-iPad-Besitzer?

Vielerorts als iPad-Killer-App gelobt, wurde Flipboard nun auch aktuell als eine der Top 50 Erfindungen unter Time.com gepriesen oder in Rückblick auf die ersten iPad-Monate weiterhin positiv hervorgehoben.

Absolut zu recht, denn die magazinartige Präsentation und optische Aufbereitung der Neuigkeiten aus den verschiedenen sozialen Kanälen ist so gelungen, dass man sich fragt, wieso es Flipboard nicht auch browserbasiert für die Welt ausserhalb des iPads gibt.

Der Video-Einblick für all jene, die sich die App obwohl sie gratis ist, nicht in Aktion ansehen können, da die entsprechende Hardware fehlt:

Sicher, auf dem iPad lässt sich im Vergleich zum PC diese Applikation per Touchscreen wunderbar wischend bedienen und transportiert so ideal den Magazin-Charakter. Auch die brillante Anzeige der Bilder und Typografie auf dem Display tragen zum beeindruckenden Lese-Erlebnis bei, doch kann ich mir vorstellen, dass sich diese Anwendung ebenfalls zu einer runden Sache im Standard-Browser auf dem PC verarbeiten lässt oder auch für ein anderes mobiles Gerät.

Strittig ist weiterhin die Länge der angezeigten Artikelvorschau, die dann auf das Original verlinkt. Die einen möchten mehr Text, um sich einen Eindruck vom folgenden Inhalt zu machen und den Urhebern wird in der App schon zu viel vorab präsentiert. Die Debatte wird sicherlich noch einmal vertieft, sobald die aktuell kostenlose Applikation durch Werbung finanziert wird.