Wie bei den Bremer Philharmonikern Design-Klassik auf modernes Webdesign trifft

Beschreibung
Design, Konzept und Umsetzung Website Relaunch

Kunde
Bremer Philharmoniker GmbH

Adresse
www.bremer-philharmoniker.de


Hell erklingen die Hörner, dann die Pauken und nach fünf Takten schon, das Konzert hat gerade erst begonnen, setzt das Solo-Klavier mit kraftvollen Akkorden ein. Tschaikowskys 1. Klavierkonzert – ein riesiger Klangteppich entfaltet sich ...

Klassische Musik hat viele Freunde – doch Konzertbesucher kommen selten zufällig in einen Konzertsaal. Meist haben sie eine mehr oder weniger ausgedehnte Reise zurückgelegt, bis sie auf ihrem Platz im Konzertsaal sitzen und der Musik lauschen.

 

Ein Orchester ist auch ein Unternehmen

Vielleicht weil wir uns mit dieser Art von Reisen der Konsumenten auskennen, erhalten wir eines Tages eine Anfrage der Bremer Philharmoniker. Als das Orchester einen Relaunch ihrer in die Jahre gekommenen Website anfragt, kennen wir den ersten Teil der Geschichte aus vergleichbaren Fällen: eine alte Website, die nicht mehr genügend Funktionalität bietet, nur noch mühevoll zu pflegen ist – und deren Design auch nicht mehr heutigen Wünschen und Anforderungen entspricht.

Bereits nach dem ersten Meeting wissen wir: Unser neuer Kunde unterscheidet sich in seiner Kernkompetenz zwar maximal von den meisten Unternehmen, die wir sonst begleiten dürfen – unsere Aufgabe ist hier allerdings ähnlich wie in anderen Projekten. Also entwickeln wir auch hier eine kundenindividuelle Lösung nach grundlegender Analyse. Es zeigt sich aber, dass die Bremer Philharmoniker eigene Vorstellungen haben. Gut so!

Wir lernen den Kunden aus einer neuen Perspektive kennen

Die Bremer Philharmoniker kennen wir als Bremer Agentur natürlich bereits gut – allerdings aus einer völlig anderen Perspektive. Denn das Orchester ist an unzähligen musikalischen Events in der Stadt beteiligt. 1820 als privates Bremer Concert-Orchester gegründet, geben die Musiker heute regelmäßige Konzerte in ihrem Konzertsaal, der Glocke an der Domsheide und spielen jährlich rund 180 Opernaufführungen am Bremer Theater am Goetheplatz.

Damit die lange Tradition auch in der Gegenwart lebendig bleibt, vermitteln die Bremer Philharmoniker auch jungen Menschen die Faszination für klassische Musik. Computerspiele, Soziale Medien und Party – junge Leute sind meist leichter für andere Dinge zu begeistern. In verschiedenen Projekten mit Kindergärten und Schulen sowie in den Stadtteilen vermitteln die Bremer Philharmonikern deshalb jungen Menschen einen Zugang zur klassischen Musik. Beispielsweise indem sie sie selbst ein Instrument spielen lassen.

Die Inhalte: Wie wir alles in sinnvollen Kategorien ordnen

Die zahlreichen Aktivitäten der Bremer Philharmoniker bestimmen unser Konzept für den Relaunch und bringen Anforderungen an die neue Informationsarchitektur mit sich: Wir möchten auf der neuen Internetpräsenz diese sehr unterschiedlichen Inhalte anlegen – für Nutzer schnell zu finden und teils mit zusätzlichen Funktionen hinterlegt: Ein umfangreiches Programm, das laufend aktualisiert wird, Informationen zum Orchester und seinen Konzerten, die Anbindung an verschiedene Ticket-Shops und ein Pressebereich – die Herausforderung ist, alle Inhalte sinnvoll zu strukturieren, damit Besucher der Seite intuitiv navigieren können.

Die Musiker: Wer spielt bei den Bremer Philharmonikern eigentlich mit?

Ein Orchester ist der Zusammenschluss einzelner exzellenter Musiker. Im gemeinsamen Spiel erwecken sie Kompositionen zum Leben. Dabei wird jeder einzelne Musiker und jede Musikerin gebraucht, denn jede Stimme und jedes Instrument sind essenziell und dürfen bei keiner Aufführung fehlen.

Deshalb zeigen wir jeden einzelnen Bremer Philharmoniker und stellen die Musiker auf der Website vor. Dies stellt einerseits die Leistung der einzelnen Musiker heraus – und Konzertbesucher finden einen noch persönlicheren Bezug zu „ihrem Orchester“.

Der Konzertbetrieb: Die Welt hinter dem Orchester

Besucher, die ein Konzert erleben, hören das Ergebnis monatelanger Arbeit. Musiker und Dirigent haben täglich geübt und geprobt. Mitarbeiter haben Spielpläne geplant und verteilt, Solisten und Säle gebucht, Personal für das Catering und das Gebäudemanagement eingeplant, Presse und Öffentlichkeit informiert und Tickets verkauft. Wir finden: All das soll die Website darstellen. Und deshalb finden sich auf der neuen Website nun auch Musikerporträts und Informationen zu allen Themen des Orchesters.

Das Design: klassische Trends und International Typographic Style

Wir sind darauf vorbereitet, in diesem Projekt tief einzutauchen in die Welt von Klängen und Musik. Dass es stattdessen auch eine Auseinandersetzung mit Design-Klassikern wird, überrascht uns zwar – macht aber vor allem unsere Design-Abteilung sehr glücklich.

Zu Darstellung und Design der neuen Website hat unser Kunde nämliche genaue Vorstellungen. Der Internetauftritt soll sich am Corporate Design Manual für den Print- und PR-Bereich orientieren. Unsere Designer sind sofort hellwach. Auf so viel Stilbewusstsein treffen wir nicht alle Tage: Das Design orientiert sich stark am Internationalen Typografischen Stil der 1950er- und 1960er-Jahre. Typische Gestaltungsmerkmale des Stils sind Gestaltungsraster mit großen Weißräumen, der komplette Verzicht auf schmückende Ornamente ohne Funktion, eine oft asymmetrische Anordnung und eine sachliche Darstellung der Inhalte. Die Verwendung klarer, auffälliger Fonts in wenigen Schriftgraden war für den Internationalen Typografischen Stil zentral. Die Fonts grenzten sich damit klar ab von den eher dekorativen Schriften der damaligen Zeit. Sie waren für den Print-Bereich vorgesehen, etwa für Publikationen und Poster. Der neue Stil hingegen betont den aufgeräumten, zugänglichen und objektiven Charakter der neuen Website.

Er prägte für viele Jahrzehnte Veröffentlichungen aus Kultur und Feuilleton. Sehr ansprechend, aber auch sehr klassisch. Dies nun in die sich schnell wandelnde Welt des modernen Webdesigns zu übertragen, ist die Aufgabe für unsere Design-Abteilung.

Es entsteht eine Internetpräsenz, die nahtlos zum Markenauftritt der Bremer Philharmoniker passt.

Übersichtlich, aufgeräumt, durch großflächige farbige Hinterlegung strukturiert. Wir verwenden eine akzentuierende Schrift, Fotos statt Grafiken, bunte Flächen und grafischen Rhythmus.

Das Ergebnis: eine neue Website, die alles bündelt

Ein Orchester, über 60 Musiker, mehr als 200 Jahre Geschichte, ein Intendant, ein Generalmusikdirektor – und 1001 Ideen. Alles zusammen ergibt eine Welt aus Klängen, Rhythmus und Musik. Und die muss immer wieder an jede neue Generation vermittelt werden, Konzert- und Tourneetätigkeit erfordern einen effektiven Vertrieb, das Publikum wünscht sich, dass ihr Orchester mit ihnen kommuniziert und Presse und Öffentlichkeit erwarten aktuelle Informationen.

Damit Menschen immer wieder ihren Weg ins Konzert finden, gibt es in Bremen jetzt https://www.bremer-philharmoniker.de/.

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