6 Teile einer effektiven Content-Strategie

Einzelne Tipps finde ich im Netz zum Thema Content Marketing ohne Ende. Doch ganz gleich wie gut ein Ratschlag ist, wenn er genau wie produzierte Inhalte nicht im richtigen Kontext steht, wird er eventuell viele Menschen ansprechen, aber nicht gezielt das gewünschte Publikum in die richtige Richtung bewegen.


Beim Content Marketing Institute wurden 6 Elemente aufgelistet, mit denen man sich auf dem besten Weg zu einem passenden Strategiepapier befindet:

1. Buyer Personas – Statt eine große, oft sehr schwammige Gruppe von Menschen zu adressieren, definiert man konkretere Beispiel-Personen.

2. Durchdringen des Kontexts – Um Inhalte zu schaffen, die unseren Beispiel-Personen helfen, müssen wir wissen, was sie interessiert und wie der gesamte Weg bis zur endgültigen Kaufentscheidung (Customer Journey) genau verläuft.
 Folgende Details sollten dafür erfasst werden:

  • Ihre Motivationen, Schmerzgrenzen und Rolle im Kaufprozess.
  • An welchen Stellen des Customer Journeys sie ins stocken geraten?
  • Welche Unterstützung und Information kann man liefern, um diese Stellen zu vereinfachen?


3. Conversion-Ziele – Es muss klar definiert werden, was nach der Konsumierung des Contents geschehen soll. Die Content-Strategie sollte auf mehrere kleine Ziele ausgerichtet sein, die dann zusammen auf den Kaufprozess hinwirken. Abgesehen vom Zwischenschritt zum gewünschten Endergebnis, können die kleineren Ziele auch als Benchmarks zur Bewertung der Inhalte dienen.

4. Geeignete Kontaktpunkte – Wichtig ist es für die Content-Marketing-Strategie festzulegen an welcher Stelle des Customer Journeys der Interessent angesprochen wird. Und beinahe noch wichtiger – wie. Denn kaum jemand möchte beispielsweise täglich E-Mails erhalten.

5. Anschluss-Prozess – Nun gilt es die bisherigen Punkte in einen sinnvollen Ablauf zu kombinieren. Dabei hilft ein Raster, wie dieses hier (Quelle: Content Marketing Institute):

6. Flexibel skalierbare Inhalte – Eine der größten Herausforderungen ist es ausreichend Content zu produzieren, der die Nachfrage befriedigt. Dabei hilft ein Plan, der unter anderem Möglichkeiten der Wiederverwertung enthält. Drei Ansätze dazu:

  • Wiedervorlegen von umfangreichem Material – Große Werke, wie eBooks oder White Paper, von denen sich Seiten oder Kapitel in Blogartikeln oder anderen Kleinformaten wieder aufgreifen lassen.
  • Zusammenfügen von kleinen Teilen – Der erste Punkt quasi in umgekehrter Reihenfolge. Wird in der Firma viel kurzformatiger Content produziert, findet sich für diesen eventuell ein gemeinsamer Nenner, unter dem er sich für ein größeres Format kombinieren lässt.
  • Recycling von Evergreens – Sind Inhalte entstanden, die die Zielgruppe schätzt und verbreitet, können diese wieder aufgegriffen werden. Sie lassen sich als Serie fortsetzen oder regelmäßig aktualisiert wieder veröffentlichen.

Wer diese 6 Punkte in seiner Content-Marketing-Strategie beherzigt, sollte den „Streuverlust“ gering halten können und vom Publikum geschätzte Inhalte erzeugen, die somit auch für die Firma wertvoll sind.