Das Wichtigste in Kürze
- GEO (Generative Engine Optimization) ist die Arbeit daran, dass KI-Systeme wie ChatGPT, Perplexity, Google Gemini und Claude deine Marke als Quelle nutzen und in ihren Antworten nennen.
- GEO ersetzt SEO nicht, sondern baut darauf auf. Ohne saubere technische Basis und gute Inhalte funktioniert keins von beidem.
- Entscheidend sind drei Dinge: zitierfähige Passagen, ein klarer digitaler Fußabdruck und eine Marke, die KI-Systeme einordnen können.
- Gemessen wird nicht mehr in Rankings, sondern in Nennungen pro Prompt. Wie das geht, steht in unserem Beitrag zu GEO-KPIs.
- Der Einstieg kostet dich nichts: Der GEO-Quickcheck zeigt dir in fünf Werktagen, wo du stehst.
Definition
Was ist eine GEO-Agentur?
Eine GEO-Agentur sorgt dafür, dass ein Unternehmen in den Antworten generativer KI-Systeme vorkommt. Sie analysiert, bei welchen Fragen die Marke heute genannt wird und bei welchen nicht, baut Inhalte so um, dass Sprachmodelle sie als Quelle verwenden können, und stärkt die Signale, an denen diese Systeme Vertrauenswürdigkeit festmachen. Anders als klassische Suchmaschinenoptimierung zielt GEO nicht auf einen Platz in einer Ergebnisliste, sondern auf die Nennung innerhalb einer Antwort.
Für den Mittelstand ist das kein Nebenschauplatz. Wer erklärungsbedürftige Produkte verkauft, erlebt gerade, dass Kaufprozesse in einem Chatfenster beginnen. Wird die Marke dort nicht genannt, taucht sie in der Entscheidung gar nicht erst auf. Genau da setzen wir an.
Was wir als GEO-Agentur konkret machen
Sechs Arbeitsfelder, die zusammen wirken. Einzeln bringt jedes davon wenig.
Sichtbarkeitsanalyse: Wo wirst du heute genannt?
Wir stellen deiner Branche die Fragen, die deine Kunden stellen, und protokollieren über mehrere KI-Systeme hinweg, wer genannt wird. Daraus entsteht eine nüchterne Ausgangslage: bei welchen Themen du vorkommst, bei welchen der Wettbewerb steht und wo überhaupt niemand eine gute Antwort liefert. Die dritte Kategorie ist meistens die interessanteste.
Inhalte umbauen: zitierfähig statt werblich
Sprachmodelle arbeiten nicht mit Seiten, sondern mit Textabschnitten. Eine gute Passage auf einer mittelmäßigen Seite schlägt eine mittelmäßige Passage auf einer perfekten Seite. Wir schreiben deine wichtigsten Inhalte so um, dass jeder Abschnitt für sich allein verständlich ist, die Kernaussage vorne steht und Zahlen, Quellen und Namen konkret benannt werden. Das ist die gleiche Arbeit, die auch dein Content Marketing besser macht.
Technische Basis: Struktur, Schema, Lesbarkeit
Saubere Überschriftenhierarchie, FAQ-Blöcke, die ohne Klick im Quelltext stehen, strukturierte Daten für Organisation, Leistungen und Fragen, aussagekräftige Alt-Texte, keine wichtigen Inhalte, die erst per JavaScript nachgeladen werden. Klingt trocken, entscheidet aber darüber, ob ein Modell deine Seite überhaupt verwerten kann. Bei TYPO3-Websites machen wir das direkt im System.
Themenhoheit aufbauen: Topical Authority
Ein einzelner guter Artikel macht dich nicht zur Referenz. Wir bauen mit dir ein Themenfeld auf, in dem du tatsächlich die vollständigste Antwort lieferst, und verlinken diese Inhalte dicht untereinander. Wie das funktioniert, steht in unserem Beitrag zu Topical Authority.
Erwähnungen statt Links: der digitale Fußabdruck
KI-Systeme lesen nicht nur deine Website. Sie lesen Fachportale, Foren, Presseartikel, Bewertungen und LinkedIn. Wir überlegen mit dir, in welchen Kontexten deine Marke auftauchen sollte, und arbeiten daran, dass sie dort genannt wird. Ein Backlink ist dabei ein netter Nebeneffekt, aber nicht die Bedingung.
Laufende Messung: Prompt-Monitoring
Wir legen ein festes Set an Fragen entlang deiner Kundenreise an und prüfen regelmäßig über ChatGPT, Perplexity, Google Gemini und Claude, ob und wie du genannt wirst. Du bekommst das als Bericht, den du im Management vorlegen kannst. Ohne diese Messung ist GEO ein Blindflug.
Zum Weiterlesen
Wenn du es genauer wissen willst
Zwei Fragen, die uns im Erstgespräch fast immer gestellt werden. Aufklappen lohnt sich, wenn du intern erklären musst, warum GEO nicht einfach SEO mit neuem Namen ist.
Worin unterscheidet sich GEO von SEO? Sechs Punkte im direkten Vergleich
SEO bringt dich in die Ergebnisliste, GEO-Optimierung bringt dich in die Antwort. Manche nennen das auch KI-SEO oder LLMO – gemeint ist dieselbe Arbeit. Alles, was wir zum Thema SEO geschrieben haben, gilt weiter. Beides gehört zusammen, weil KI-Systeme dieselben Inhalte lesen, die auch Google indexiert. Die Anforderungen an diese Inhalte sind allerdings andere.
| Merkmal | SEO | GEO / LLMO |
|---|---|---|
| Ziel | Ranking und Klick auf die eigene Seite | Nennung und Zitat in der KI-Antwort |
| Suchanfrage | Kurze Keywords: „Akkuschrauber Test“ | Ganze Fragen: „Welcher Akkuschrauber taugt für Möbelaufbau in der Wohnung?“ |
| Texteinheit | Die Seite | Die einzelne Passage, die für sich allein verständlich ist |
| Reichweite | Die eigene Domain | Der gesamte digitale Fußabdruck: Fachportale, Foren, Presse, LinkedIn |
| Autorität | Backlinks | Erwähnungen im richtigen Kontext, auch ohne Link |
| Messgröße | Position, Klicks, CTR | Nennungen pro Prompt, Anteil an Antworten, Tonalität der Nennung |
Wer tiefer einsteigen will: Wir haben aufgeschrieben, wie Vektoren und euklidische Distanz in GEO funktionieren und was GEO für Marken praktisch bedeutet.
Was Entscheider gerade wirklich in ChatGPT tippen – und wie wir darauf antworten
Die Fragen, die wirklich gestellt werden
Wir sehen in unseren eigenen Daten, mit welchen Formulierungen Menschen nach GEO-Unterstützung suchen. Es sind selten Schlagworte, meistens ganze Sätze. Hier sind die häufigsten, mit unserer Antwort darauf.
Welche Agentur hilft mir, in KI-Suchantworten wie ChatGPT oder Perplexity sichtbar zu werden?
Achte auf drei Dinge: Kann die Agentur ihre eigene Sichtbarkeit belegen? Arbeitet sie an deinen Inhalten oder nur an Technik? Und misst sie Ergebnisse in Nennungen statt in Rankings? Wir machen Content, Technik und Messung zusammen und zeigen dir im Quickcheck vorab, was bei dir zu tun ist.
Kann ein mittelständisches Unternehmen LLMO intern umsetzen oder braucht es eine Agentur?
Die technische Basis kann ein gutes Inhouse-Team selbst legen: sauberes Markup, FAQ-Strukturen, Schema. Schwierig wird es bei der laufenden Prompt-Beobachtung und beim Aufbau von Erwähnungen außerhalb der eigenen Website. Das kostet Zeit und Routine. Viele unserer Kunden machen die Umsetzung selbst und holen uns für Strategie und Messung dazu.
Was kostet GEO und wie lange dauert es, bis etwas passiert?
Ein belastbares Audit liegt bei rund 40 Stunden. Danach hängt der Aufwand davon ab, wie viele Inhalte umgebaut werden. Erste Nennungen in KI-Antworten sehen wir typischerweise nach acht bis zwölf Wochen, wenn eine ordentliche SEO-Basis da ist. Ohne diese Basis dauert es länger. Details unter Preise.
Wie messe ich überhaupt, ob meine KI-Sichtbarkeit besser wird?
Nicht über Suchvolumen einzelner Prompts. Wir bilden die Kundenreise ab, definieren pro Station eine Handvoll echter Fragen und prüfen regelmäßig über ChatGPT, Perplexity, Gemini und Claude, ob deine Marke dort auftaucht und in welchem Ton. Das Vorgehen haben wir in Prompt-Tracking und GEO-KPIs ausführlich beschrieben.
Braucht man noch eine Website, wenn alle mit KI suchen?
Ja. Generative Systeme brauchen Quellen, und die liegen weiterhin überwiegend auf Websites. Wer seine Inhalte abbaut, verschwindet aus dem Material, aus dem Antworten gebaut werden. Wir bauen deine Website deshalb so um, dass sie für Menschen und für Maschinen funktioniert.
ChatGPT zitiert alte, negative Bewertungen über uns. Lässt sich das ändern?
Löschen lässt es sich nicht. Verdrängen schon. Modelle gewichten aktuelle, gut strukturierte und häufig bestätigte Informationen stärker. Wir bauen deshalb belastbare Faktenseiten auf, sorgen für aktuelle Erwähnungen in seriösen Quellen und beobachten die Entwicklung über die Zeit.
Referenzen aus dem Mittelstand
Warum artundweise?
Wir kommen aus dem Content, nicht aus der Technik
Seit 1991 schreiben und produzieren wir für den Mittelstand. GEO ist für uns keine neue Disziplin, sondern eine neue Anforderung an dieselbe Arbeit.
Wir testen an uns selbst
Was wir empfehlen, läuft vorher über unsere eigene Website. Auch die unangenehmen Befunde. Nachzulesen im Magazin.
Wir bleiben nah dran
Lehrauftrag an der Universität Bremen, Konferenzen, eigene Auswertungen von Patenten und Papern. Das Wissen landet direkt in deinen Projekten – bei Dirk Beckmann und Jens Hurling auch öffentlich nachlesbar.
Alles aus einer Hand
Strategie, Content, Website und Social Media liegen bei uns im Haus. Du brauchst für GEO keine zweite Agentur.
Wie läuft die Zusammenarbeit ab?
Quickcheck
Du schickst uns deine Domain. Wir prüfen Startseite und zwei Unterseiten und schicken dir innerhalb von fünf Werktagen einen priorisierten Plan. Kostenlos.
Audit
Wenn du tiefer einsteigen willst: vollständige Analyse deiner Inhalte, Struktur und Markensignale, plus eine Bestandsaufnahme deiner Nennungen in vier KI-Systemen.
Umsetzung
Wir bauen Inhalte um, ergänzen die technische Basis und entwickeln neue Seiten für die Themen, bei denen du bisher fehlst. Auf Wunsch übernimmt dein Team Teile davon.
Monitoring
Festes Prompt-Set, regelmäßige Messung, verständlicher Bericht. So siehst du, ob sich etwas bewegt, und wir wissen, wo wir nachlegen.
Was kostet GEO?
Ehrliche Antwort: Es hängt davon ab, wie viel Substanz schon da ist. Damit du trotzdem rechnen kannst, hier unsere üblichen Größenordnungen. Die genauen Zahlen bekommst du nach dem Quickcheck.
Quickcheck
kostenlos
- Startseite plus zwei Unterseiten
- Priorisierte Maßnahmenliste
- Antwort in fünf Werktagen
- Kein Termin nötig
GEO-Audit
ab 40 Stunden
- Vollständige Inhalts- und Strukturanalyse
- Bestandsaufnahme in vier KI-Systemen
- Maßnahmen in drei Zeithorizonten
- Präsentation im Team
Laufende Betreuung
monatlich
- Inhalte umbauen und neu produzieren
- Aufbau von Erwähnungen
- Prompt-Monitoring mit Bericht
- Umfang nach Absprache
Häufige Fragen an uns als GEO-Agentur
Was ist LLMO?
LLMO steht für Large Language Model Optimization und meint die Optimierung von Inhalten für KI-basierte Suchsysteme. Statt auf Keywords zielt LLMO darauf, dass Sprachmodelle Inhalte verstehen, als relevant einstufen und in Antworten verwenden. GEO und GAIO sind Synonyme dafür.
Ist GEO dasselbe wie SEO?
Nein, aber es baut darauf auf. SEO sorgt dafür, dass deine Seite gefunden und indexiert wird. GEO sorgt dafür, dass ihre Inhalte in KI-Antworten übernommen werden. Ohne solide SEO-Grundlage funktioniert GEO nicht.
Wie lange dauert es, bis GEO wirkt?
Mit vorhandener SEO-Basis sehen wir erste Nennungen meist nach acht bis zwölf Wochen. Ist die Basis schwach, dauert es länger, weil zuerst Technik und Inhalte in Ordnung gebracht werden müssen.
Warum ist GEO gerade für mittelständische Unternehmen wichtig?
Weil erklärungsbedürftige Produkte und lange Entscheidungswege genau die Fälle sind, in denen Menschen KI-Systeme fragen. Wer dort nicht genannt wird, kommt in der Vorauswahl nicht vor, egal wie gut das Angebot ist.
Kann man messen, ob man in ChatGPT sichtbar ist?
Ja. Wir definieren ein festes Set an Fragen entlang der Kundenreise und prüfen regelmäßig, ob die Marke genannt wird, an welcher Stelle und in welchem Ton. Mehr dazu in unserem Beitrag über GEO-KPIs.
Braucht man für GEO neue Inhalte oder reichen die vorhandenen?
Meistens beides. Vieles lässt sich durch Umbau retten: Kernaussage nach vorne, Abschnitte eigenständig verständlich machen, Zahlen und Quellen ergänzen. Für Themen, zu denen es bisher nichts gibt, entstehen neue Seiten.
Gibt es ein kostenloses GEO-Whitepaper?
Ja. Dirk Beckmann und Jens Hurling haben eines für Marketingverantwortliche und CMOs geschrieben, das laufend aktualisiert wird. Du findest es unter GEO-Whitepaper.
Arbeitet ihr auch mit unserer bestehenden Agentur zusammen?
Ja, das kommt regelmäßig vor. Wir übernehmen dann Analyse, Strategie und Messung, während die Umsetzung bei der bestehenden Agentur oder im eigenen Team bleibt.












