Ein mehrsprachiger Internetauftritt für die Kommunikations­experten

Dieses Projekt ist wie eine russische Matroschka, eine der bunt bemalten, ineinander geschachtelten Holzpuppen. Jede Puppe umschließt eine weitere Puppe –die zwar kleiner ist, aber ganz ähnlich aussieht. Der Forschungsverbund Kommunikative Figurationen erinnert uns an diese Matroschkas. Die Wissenschaftler befassen sich mit der aktuellen Medienkommunikation. Sie untersuchen, wie sich das Leben einzelner Menschen, Organisationen, Kulturen und Gesellschaften durch den Mediengebrauch verändert. Und sie erschaffen durch ihre Forschungsarbeit selbst ein Netzwerk, das wiederum eine eigene Kommunikationsstruktur bildet.

Beschreibung
Relaunch auf TYPO3 Basis

Kunde
Forschungsverbund Kommunikative Figurationen

Adresse
www.kommunikative-figurationen.de

Ein Macbook das die Universität Bremen Website anzeigt.

Anders als die komplexe wissenschaftliche Forschung ist unsere Aufgabe sehr geradlinig. So schnörkellos, klar und zielführend kann ein Website-Relaunch sein: Als der Forschungsverbund „Kommunikative Figurationen“ einen Relaunch für seine Internetpräsenz anfragt, geht alles ganz schnell. Wir erhalten den Anforderungskatalog – und wenig später hat der Kunde eine neue Website, in die er seine bestehenden und alle neue Inhalte einpflegen kann. Und die ist trotzdem höchst individuell gestaltet.

Ein Grund für den zügigen Projektablauf ist sicherlich der fest umrissene Anforderungskatalog. Der Kunde wünscht sich eine Website, die den Netzwerkcharakter des internationalen Forschungsverbunds deutlich herausstellt und unterstützt – sowohl in deutscher als auch englischer Sprachversion.

Wir setzen alle Kundenwünsche 1:1 um

Bisher waren Aufbau und Design der Seite stark am Internetauftritt eines der Verbundmitglieder orientiert, was jedoch dem Netzwerkcharakter des Projekts nicht gerecht wird. Ein neues, modernes Design soll künftig den Inhalt klar strukturieren. Der Forschungsverbund wünscht dafür die Entwicklung eines eigenen Farbcodes in Anlehnung an die von den Projektpartnern verwendeten Farben, gegebenenfalls mit eigenen Icons. Und natürlich soll die Seite auch mobil optimiert sein.

Wir gestalteten daraufhin die Website für den Forschungsverbund von Grund auf neu und – um es gleich vorwegzunehmen – setzten alle Anforderungen des Kunden im Rahmen seines Budgets um. Die neue Seite nutzt das bewährte CMS TYPO3, ist responsive und hat:

Nach kurzer TYPO3-Schulung pflegt der Kunde die Inhalte der bisherigen, zahlreichen Seiten selbst über das TYPO3-Backend ein.

  • ein aufgeräumtes Design
  • eine individuelle Handschrift
  • hält sich an das Corporate Design des Forschungsverbunds
  • eine neue Seiten-Struktur: Das alte mehrspaltige Layout wurde aufgelöst zugunsten größerer Übersichtlichkeit. Inhalte konkurrieren jetzt nicht mehr um die Aufmerksamkeit der Besucher
  • eine klare Header-Navigation (plus Breadcrumb-Navigation) für schnelles Navigieren
  • strukturierte Detailseiten Übersichtsseiten, auf denen Detailseiten angeteasert werden
  • eine markante Typografie und Zitatelemente
  • eine leistungsstarke seiteninterne Suche (Solr)
  • einen News- und Veranstaltungsbereich: Teaser werden nach Ablauf automatisch deaktiviert, die Seite ist also immer aktuell
  • getaggte Inhalte, die sich auf diese Weise verschiedenen Profilen und Projekten zuordnen lassen

Die Rubriken der Navigation hat der Kunde bereits festgelegt

Beim neuen Webauftritt nun unter dem Navigationspunkt „News“ aktuelle Meldungen aus dem Netzwerk gebracht und auch der Twitter-Account des Forschungsverbunds @commfigurations eingebunden. Um für größeren Datenschutz zu sorgen, richten wir eine zweistufige Social-Opt-In-Aktivierung für Twitter und Facebook ein.

Die Rubriken der Navigation stehen bereits fest, das Wording ist ebenso gesetzt wie die dort kommunizierten Inhalte.

Einzelne Newsbeiträge können in flexiblen Darstellungsformen leicht illustriert werden. News können sowohl mit Mitgliedsprofilen als auch einer beliebigen Anzahl von Projekten vertaggt werden – und gegebenenfalls weiteren Inhalten aus anderen Rubriken.

Ein Ausschnitt aus der Universität Bremen Website

Publikationen und Tagungen werden umfassend dargestellt und vernetzt

Unter dem Navigationspunkt „Publikationen“ zeigt der Forschungsverbund nun Veröffentlichungen mit umfassenden Publikationsangaben, Cover-Abbildungen und Auszügen. Alle Inhalte lassen sich sehr einfach redaktionell einpflegen und werden attraktiv dargestellt. Die Einträge verweisen auch auf die Autorenprofile.

Wir richten außerdem eine Schnittstelle zu den Autorenaccounts bei Google Scholar und Researchgate ein. Alle Mitglieder des Forschungsverbunds sind nun mit Foto, persönlichen Angaben, Institutionszugehörigkeit und Social-Media-Profilen sichtbar. Bei der Darstellung gemeinsamer Tagungen der Verbundpartner spielt die Einbindung von Social-Media-Beiträgen eine große Rolle: Jede Tagungsinfo wird ergänzt durch Twitter-Feeds zum jeweiligen Tagungs-Hashtag sowie durch Streaming-Einbindung – inklusive Link des gespeicherten Streams im Anschluss an die Tagung.

Besucher der Seite können die Institutionen und ihre Sprecher nun direkt über ein Kontaktformular anschreiben.

Zügig und zielgerichtet zu einer neuen Internetpräsenz

Über die zügige Abwicklung des Projekts freuen sich natürlich beide Seiten. Der Projektumfang beinhaltet Konzeption, Design und technische Umsetzung der Website. Aufwände für das Projekt-Management lagen in einem sehr überschaubaren Rahmen, denn das Kundenbriefing war umfassend und so konkret, dass es allen Gewerke einen sofortigen Start ermöglichte.

„Wir haben uns für TYPO3 entschieden, weil es ein solides, und zukunftssicheres System ist, das jederzeit erweiterbar ist. Unsere spezifischen Anforderungen sind alle umgesetzt worden“

Forschungskoordinator Dr. Leif Kramp, ZeMKI, Universität Bremen

Eine schlanke Umsetzung – damit sich die Wissenschaftler noch besser untereinander vernetzen können und von ihren Forschungsergebnissen wechselseitig profitieren.

Über den Forschungsverbund Kommunikative Figurationen

Wenn technische Kommuni­ka­tions­medien sich durchsetzen ist eine durch Medien geprägte Veränderung die Folge. Der Stellenwert von Medien für die Trans­formation sozialer Wirklichkeiten ist nur bestimmbar, wenn die kommunikativen Verflechtungen medienübergreifend erfasst werden: Mit „kom­munikativen Figurationen“ bezeichnet der Forschungsverbund eben diese Verflechtungen.

Am Forschungsverbund „Kommunikative Figurationen“ sind die Universität Bremen und die Universität Hamburg beteiligt: In Bremen sind es das Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI), das Forschungszentrum für Ungleichheit und Sozialpolitik (SOCIUM) und das Institut für Informationsmanagement (ifib), in Hamburg die Fakultät für Geisteswissenschaften, die Fakultät für Rechtswissenschaft, die Fakultät WiSo, das Research Center for Media and Communication (RCMC), das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung (HBI) und die Forschungsstelle Mediengeschichte (FMG).