Eine Website ist längst kein Projekt mehr, das alle paar Jahre einmal gebaut und dann abgehakt wird. Sie ist ein System, das dauerhaft läuft – und sie richtet sich inzwischen an zwei Adressatengruppen: an Menschen, die etwas suchen, und an KI-Systeme, die daraus Antworten bauen. Das verändert die Anforderungen an alles, was unter der Oberfläche liegt. Und damit stellt sich auch die Frage, womit ein Projekt am ersten Tag überhaupt anfangen sollte.
Warum ein starkes Fundament nicht starr ist? Und dir sogar dabei hilft, dich auf das zu konzentrieren, was deinen Kund:innen und deinem Team den Alltag wirklich erleichtert? Beides erfährst du in dieser Ausgabe.
»Kurze Ladezeiten, gute Auffindbarkeit in Suchmaschinen und KI-Antworten, Barrierefreiheit, hohe Sicherheitsstandards, redaktionelle Pflege im eigenen Haus, …« Das sind Anforderungen an eine Website, die in fast jedem Briefing stehen, das bei uns ankommt.
Diese und andere Eigenschaften braucht jede gute Website, daher haben wir aufgehört, sie jedes Mal neu zu bauen. Stattdessen gilt bei uns eine Regel: Wenn uns in TYPO3 eine Funktion fehlt, entwickeln wir sie einmal – und sie wandert in unsere »artundweise TYPO-3-Basis«.
Welche Features sind ab Projektstart dabei?
- Frontend-Editing – Texte lassen sich direkt auf der Seite ändern, ohne den Umweg über das Backend
- Barrierefreiheit nach WCAG 2.2 – Tastaturbedienung, Kontraste und semantische Struktur sind von Anfang an eingebaut
- Tempo – Bilder werden automatisch zugeschnitten und erst geladen, wenn man sie sehen soll
- Technisches SEO – Struktur und Meta-Angaben sind so angelegt, dass Suchmaschinen und KI-Systeme die Seite lesen können
- Bausteine statt Templates – neue Seiten lassen sich ohne Agentur zusammenstellen
- Sicherheitsupdates – werden einmal entwickelt und auf allen Websites eingespielt, die auf dieser Basis laufen
»Basis bedeutet nicht “Standard von der Stange”. Es ist ein solides Fundament, auf dem individuelle Lösungen entstehen – inklusive individuell gestaltetem Frontend.«
Anna-Sarah Hennig, Agenturleitung
Mit der TYPO3-Basis fangen wir also nicht bei 0 an. So bleiben mehr Zeit und Budget für das, was deine Website von anderen unterscheidet: individuelle Funktionen, die Nutzer:innen wirklich weiterbringen. Ein Rechner, ein Portal, ein Buchungs- oder ein Shopsystem. Beispiele gefällig?
Ist das gerade frei – und kann ich es direkt buchen?
cambio CarSharing: die Verbindung zum Buchungssystem. Welche Autos an welcher Station frei sind und was sie kosten, ist direkt aus dem System dahinter erfahrbar. Die Website zeigt also immer den Stand in Echtzeit.
Steht mir das zu, und wenn ja, wie viel?
Jobcenter Bremen: der Grundsicherungs-Rechner. Wer wissen will, ob ihm Grundsicherung zusteht, trägt seine Angaben ein und sieht das Ergebnis sofort. Ändert die Person eine Angabe, rechnet die Website neu.
Irgendwo im Regal steht bei den meisten noch ein gelbes Reclam-Heft aus der Schulzeit. Die Website des Verlags hatte 30 Jahre auf dem Buckel und kein CMS. Heute läuft reclam.de auf unserer TYPO3-Basis, mit einem Shop, den es so nicht von der Stange gibt.
- Preise je Kundengruppe: Nach dem Login sieht jede Person genau die Preise, Zahlarten und Versandkosten, die für sie gelten.
- Eigene Anmeldung für Lehrer:innen: Über den Lehrer:innenservice schaltet der Shop die Sonderkonditionen automatisch frei.
- Anbindung an Warenwirtschaft und Auslieferung: Buchdaten und Lagerbestände kommen aus den Systemen des Verlags, fertige Bestellungen gehen automatisch an die Auslieferung.
- Kundenkonten im TYPO3: Adressen, Konditionen und Bestellhistorie liegen an einer Stelle. Der Verlag verwaltet sie selbst.
Und das Ergebnis?
Eine E-Commerce-Plattform, die drei Kundengruppen unter einem Dach bedient – bis hin zur Suche, die auch nach literarischen Epochen filtert. Das Individuelle steckt im Shop, alles darunter kam aus der Basis.