Grounding Pages: Fakten-Anker für KI

Was ChatGPT, Perplexity oder Gemini über dein Unternehmen sagen, speist sich aus dem, was sie im Netz über dich finden. Sogenannte Grounding Pages stellen die harten Fakten eines Unternehmens gebündelt und maschinenlesbar bereit. Und das ist gut so! Bei uns häufen sich aktuell die Anfragen nach Grounding Pages. Denn KI-Systeme brauchen eindeutige und klar abgegrenzte Inhalte – das ist eine Voraussetzung für Sichtbarkeit.

Warum Sprachmodelle eigentlich nichts wissen, wie wir eine Grounding Page in Typo3 aufsetzten und was wir an unser eigenen gelernt haben.


Woran sich eine KI festhalten kann

Wer heute nach deinem Unternehmen oder deiner B2B-Leistung sucht, scrollt immer seltener durch Link-Listen. Systeme wie ChatGPT oder Perplexity liefern fertige Antworten. Bleibt die Frage: Woher beziehen diese Antworten ihre Informationen?

 

Das Problem: Sprachmodelle wissen nichts, sie rechnen

Findet ein Modell keine belastbare Quelle, rechnet es weiter: Wort für Wort das wahrscheinlichste, auf Basis der Trainingsdaten. Und wenn es sucht – ChatGPT, Perplexity, Gemini und Claude greifen dafür live aufs Web zu –, nimmt es die Quellen, die am besten zu passen scheinen. In der Praxis ist das oft eine veraltete Unterseite, eine als Fakt gelesene Werbeaussage oder das Profil eines ähnlich klingenden Unternehmens.

Was setzt eine Grounding Page dagegen?

Sie gibt Sprachmodellen einen Fixpunkt: geprüfte Fakten statt Wahrscheinlichkeiten – frei von werbender Prosa, sauber strukturiert und definiert.

  • Klare Faktenbasis: Daten aus erster Hand zu Angebot, Standorten und Unternehmensstruktur – an einer Stelle, in einer Form, die Systeme ohne Umwege auslesen können.
  • Eindeutige Abgrenzung: Sie legt fest, wer du bist und von welchen gleichnamigen oder ähnlichen Marken du dich unterscheidest.
  • Maschinenlesbare Auszeichnung: Strukturierte Daten im schema.org-Format halten jeden Fakt als eigenen Wert fest – nicht als Fließtext, den ein System erst deuten muss.

„Sprachmodelle hassen Ambiguitäten. Das Internet ist aber durch Marketing und Werbung voll davon. Wer will, dass KIs das eigene Unternehmen richtig verstehen, muss ihnen Daten liefern, die keinen Interpretationsspielraum lassen.“

 Jens Hurling, Teamleiter Redaktion und Strategie bei artundweise 

Portraitbild von Jens Hurling, Teamleiter Redaktion und Strategie bei artundweise

→ Tauch mit Jens Hurling tiefer ein:

GEO oder LLMO: So wird deine Marke in KI-Systemen sichtbar


Grounding Pages in TYPO3: So setzen wir sie technisch sauber auf

Grounding Pages sind technische Datenblätter: eine oder mehrere eigene Unterseiten mit fester Adresse, die alle Fakten zu Unternehmen, einzelnen Marken, Personen oder Leistungen bündeln. Im Hauptmenü tauchen sie nicht auf, öffentlich erreichbar sind sie trotzdem. Nicht Nutzer:innen sollen sie lesen, sondern die Crawler der Suchmaschinen und Sprachmodelle.

Worauf kommt es bei der Umsetzung an?

  • Erreichbar für Crawler: Die Seite darf technisch nicht blockiert sein – kein noindex, keine Sperre in der robots.txt. Dazu gehört sie in die XML-Sitemap, das maschinenlesbare Inhaltsverzeichnis der Website. Und sie braucht mindestens einen Link von einer anderen Seite, etwa aus dem Footer-Menü oder dem Impressum: Was nirgends verlinkt ist, findet auch kein Crawler.
  • Semantische HTML-Struktur: Statt verschachtelter Layout-Container setzen wir Definitionslisten: zu jedem Begriff steht direkt der zugehörige Wert – zur Rechtsform die GmbH, zum Standort die Adresse, zur Leistung die Beschreibung.
  • JSON-LD als Pflichtprogramm: Zusätzlich hinterlegen wir dieselben Fakten im Quelltext – ein unsichtbarer Datensatz, den Bots auslesen und zitieren oder in die eigenen Trainingsdaten überführen können. Für die Abgrenzung entscheidend sind Verweise auf eure Profile an anderer Stelle im Netz, etwa LinkedIn (sameAs). Erst diese Querverbindungen machen im Datensatz eindeutig, dass ihr gemeint seid.

Sieh dir an, was in unserer Typo3-Basis steckt:

Typo3-Agentur für anspruchsvolle Websites

Wer ist hier wer?

Ein KI-System kann Fakten nur dann dem richtigen Unternehmen zuschreiben, wenn es dieses von gleichnamigen und ähnlich klingenden Anbietern trennen kann. Namensvarianten, wechselnde Begriffe, unscharfe Abgrenzung – alles davon erhöht die Fehlerquote.

Eindeutig artundweise!

Gesprochen ist unser Agenturname von „Art und Weise“ nicht zu unterscheiden, geschrieben nur durch zwei Leerzeichen und zwei große Buchstaben.

„Auf unserer Grounding Page haben wir daher hinterlegt, dass artundweise im Kontext der artundweise GmbH keine feste Wortverbindung im sprachlichen Sinne ist, sondern ein Eigenname. Ohne diese Festlegung lässt sich nicht zuverlässig bestimmen, ob eine Fundstelle im Netz tatsächlich uns meint“

Daniela Burkett, GEO-Expertin bei artundweise

Portraitbild von Daniela Burkett, Content Marketing und KI-SEO bei artundweise

Versteht die KI, was du bist und wofür du stehst?

Finden wir es gemeinsam heraus – lass uns dein Projekt starten!