Wem gebe ich meine Daten? Wem nicht?


Nun offerieren sowohl Apple für iAd als auch Google für Analytics eine Möglichkeit zum Opt-Out. Das bewirkt in beiden Fällen, dass man zwar immer noch Werbung der jeweiligen Anbieter präsentiert bekommt, allerdings nur noch allgemein adressierte. Darüber hinaus beschränke ich mit dem Opt-Out auch immer nur eine Partei und erhalte weiterhin personalisierte Werbung von allen anderen. Wo ich mich befinde, wird anschließend weiterhin getrackt und Dritten anonymisiert zur Verfügung gestellt. Genaue Informationen, was mit den bisher gesammelten Angaben von mir geschieht, finde ich auch nicht. Also könnte grundsätzlich trotzdem eine solide Basis vorhanden sein, um mir nicht ganz unpassende Werbung zu zeigen.

Leide ich damit bereits unter Paranoia?

Sollte mir die Handhabung meiner Daten Sorge bereiten?

Natürlich achte ich darauf, wo ich welche persönlichen Informationen hinterlasse und was ich gestatte damit zu tun. Auch wenn mir das beispielsweise mit einem 45-seitigen Dokument doch ziemlich erschwert wird.
Die sicherste Methode, sensible Geschichten nicht in die falschen Hände geraten zu lassen, ist sicherlich dem Tipp von Zuckerberg zu folgen und gar nicht erst heikle Sachen zu tun oder zu sagen. Außerhalb des Netzes gebe ich ja schließlich auch darauf acht, dass peinliche Fotos (die selbstverständlich nicht existieren) meine vier Wände nicht verlassen oder schreie unflätige Dinge heraus.

Dann gibt es immer mal ein kleines Leck oder einen gänzlich unabsichtlichen Zwischenfall, bei dem vertrauensvoll und nach geltendem Recht abgelegte und eigentlich gut verwahrte Daten versehentlich den Weg in die Freiheit finden.
Daraufhin ist die Masse wieder neu sensibilisiert, was in letzter Zeit glücklicherweise dazu führt, dass sich einiges in puncto Datenschutz rührt.