WebP – neues Grafikformat


Googles Ersatz für JPGs

Die aktuell im Web üblichen Grafikformate haben zum Großteil ihren 10. Geburtstag längst hinter sich. 65% des weltweiten Daten-Traffics sind laut Google Bilder – überwiegend JPGs.

 

Nun hat Google WebP vorgestellt. Ein Grafikformat (verwandt mit dem Videoformat WebM), das im Vergleich bis zu 40% effizienter komprimieren soll als die bisherigen Möglichkeiten. Das klingt nach einer grandiosen Verbesserung und die Beispiele, die Google vorstellt, sehen (für die Darstellbarkeit wurde ins PNG-Format umgewandelt) sehr überzeugend aus.

Allerdings gibt es auch Stimmen wie Jason Garrett-Glaser, die aktuell grobe Schwächen aufzeigen und die Einführung neuer Formate (siehe JPG2000) ist zudem, ähnlich wie das Ausmerzen alter Gewohnheiten, eine höchst anspruchsvolle Aufgabe.

Jedoch wird dieses lizenzfreie Grafikformat von Google in die große weite Welt geschickt, beziehungsweise darauf vorbereitet. Somit werden Chrome, Opera und Firefox früher oder später WebP unterstützen. Lässt Microsoft sich zudem überzeugen, dann ist dieses Projekt nicht nur ernst zu nehmen, dann führt auch kein Weg mehr daran vorbei.