Web vs. Apps II


Shopping, Media und Wegweiser

Männer shoppen auf dem Smartphone mehr als Frauen – wer hätte das gedacht? Doch die Gruppe der „mobilen Nicht-Shopper“ (38%) ist laut Studie von Adobe in den USA insgesamt beinahe genauso groß, wie der Anteil der Kaufenden (43%). Allerdings nimmt letztere in ihrer Anzahl immer weiter zu und der Bereich Mobile Commerce wächst zusehends.

Die InternetWorldBusiness fasst dazu ebenfalls zusammen, dass lieber im mobilen Web gebrowst als Apps heruntergeladen werden. Doch lassen sich eine gleichhohe Zufriedenheit und Nutzungsdauer für beide Anwendungsmöglichkeiten ablesen.

Ganze 68% lesen zudem auf diesem Weg Nachrichten, 76% nutzen Applikationen der sozialen Netzwerke und ganz vorn liegt die App-Nutzung mit 81% für Stadtpläne und zur Routenplanung.

Ebenfalls interessante Ergebnisse ergab die Auswertung von IP Deutschland zur Kampagne des Kinofilms „Salt“. Dabei war klar abzulesen, dass in Apps platzierte Werbung besser wahrgenommen wird als auf mobilen Webseiten.

Man könnte zusammenfassend also festhalten: Je konkreter oder auch regelmäßiger der Sinn und Zweck, desto eher greifen Smartphone-Besitzer zur App. Sicher, noch gibt es eben doch noch nicht für alles eine App, aber die Zahl und Qualität steigt. Diese aktuellen Ergebnisse könnte man auch dahingehend auslegen, dass ich mit meiner ersten Annahme gar nicht so falsch liege; je nach Zweck ist mal eine mobile Webseite, mal eine App besser geeignet und so werden beide Formate weiter bestehen.