Was wollen Leser digital?


Was ich will, wenn ich Kindle oder iPad zur Hand nehme und ein E-Book aufschlage: lesen natürlich. Ein Test des Piper Verlags stellte das für die Mehrheit der Leser fest.

Bei heise.de wurde anlässlich der Konferenz „TOC buchreport“ zum Thema E-Books der Artikel „Die Leute wollen keine Anreicherungen“ veröffentlicht. Es wurden auf der Konferenz Erfahrungen der verschiedenen Verlage ausgetauscht und unter anderem der Test von Piper thematisiert.

Leicht nachvollziehbar das Ergebnis.

Wir Leser wollen uns in die Geschichte vertiefen. Dabei lenkt uns die Aufforderung zum Kommentar nur ab. Lesen tun wir eben gern stringent, ohne auf Seitenplots oder Zusätze, wie Videos zu schwenken. Und vor allen Dingen tun wir das gerne allein und nicht im Austausch mit anderen (siehe Artikel „Lasst doch das Buch in Ruhe“).

Es sei denn, wir haben es mit einem Sachbuch zu tun.

Wenn ich Inhalte vor mir habe, die ich lernen und im Detail erforschen will. Dann will ich alle Informationen, die es zu dem Thema gibt, gerne in der bestmöglichen Detailtiefe und noch lieber optisch aufbereitet, so dass ich sie schneller erfasse.

Dabei sind die aktuellsten Daten natürlich willkommen und somit auch Aktualisierungen des Buches. Wobei idealerweise erst die Version des Sachbuchs entsteht, die mehr Möglichkeiten bietet: die digitale (siehe Artikel „Erfindet ein neues Sachbuch“).

Also lässt sich grundsätzlich sagen: Leser wollen digital das, was sie auch analog wollen – nämlich lesen. So lag der Kernpunkt unseres Konzepts für die Piper Website auf der Hand: Lesen!