Wahrhaftige Mundpropaganda


Virale Effekte gibt´s nicht auf Knopfdruck

Im Anschluss an seinen Vortrag auf der CeBIT gab Martin Oetting Jan Tißler von t3n ein Interview und beschreibt hier wie der Weg des Word-of-Mouth-Marketing, recht ähnlich der Nutzung der Social Media Kanäle, erst zögerlich doch inzwischen in breiterer Masse beschritten wird.

Martin Oetting erklärt unter anderem, dass Mundpropaganda über seine Kampagnen noch zu über 90% auf dem klassischen Weg im direkten Kontakt abläuft. Die Nutzung von Facebook mache allgemein bewusst, wie wichtig die Nähe zum Kunden ist. Social Media Kanäle können den Kontakt bis zu einer gewissen Interaktionstiefe anbahnen, doch darüber hinaus wirkt die Empfehlung von Angesicht zu Angesicht eben authentischer, überzeugender und somit insgesamt effektiver. Hier gilt es geschickt den Brückenschlag zu schaffen.

Interessant ist am Ende der Gedanke, dass die weitere Entwicklung dieser Methode der direkten Kommunikation inklusive organisiertem Rückkanal der ideale Weg zum Crowdsourcing ist. Frische Ideen der Konsumenten gebündelt von den Multiplikatoren, die als persönlicher Kontakt konkrete Wünsche von unspezifischen Fantasien unterschieden und werten können.