Touch, touch, touch


Mäuse, Folien und Flüchtlinge

Alles, was mir heute auffällt hat irgendwie mit Berührung zu tun. Da wären die konkreter werdenden Gerüchte um die Arc-Touch-Mouse von Microsoft, die der Magic Mouse von Apple wohl Konkurrenz machen soll und mit ihren zwei verschiedenen Modi für Hand oder Tasche tatsächlich auch ganz spannend klingt. Die Optik reizt mich allerdings weder in Schwarz noch in Weiß, aber so ist das wohl bei Menschen, die tagtäglich mit formschönen Gadgets hantieren.
Ebenfalls mein Interesse geweckt hat die Multitouch-Folie Skin von Displax, die alle nichtmetallischen Oberflächen in Touchscreens verwandeln kann und uns interaktive Shoppingfenster oder gigantische Wetterkarten ermöglicht.

 

Und auf der anderen Seite machen Geräte auf sich aufmerksam, die mit allen Mitteln Berührung vermeiden. Wie zum Beispiel wieder der Kinect Sensor auf der gamescom (die uns auch im letzten Jahr beschäftigte), der Spiele auf der XBox 360 per Gesten ganz ohne Joysticks oder anderweitige Verkabelung ermöglicht und anwesenden Journalisten einiges abverlangte.
Oder mein kleiner Favorit heute, der es allein nicht in den heutigen Blogbeitrag geschafft hätte, mich aber so sehr beschäftigt, dass ich direkt nach einem Shop suchen musste, der ihn anbietet: Tocky. Ein Wecker, der die Flucht ergreift sobald er zu läuten beginnt und somit ebenfalls die Berührung vermeidet.
Einerseits könnte die Motivation, dass niemand anderes im Haushalt geweckt wird, für eine pünktliche, morgendliche Bettflucht reichen. Andererseits kann ich mir auch Personen vorstellen, auf die dieser Weckdienst keine große Wirkung hat. Denen es dann ganz recht ist, dass sich das lärmende Objekt entfernt und keine Berührung nötig ist, um das Störgeräusch zu reduzieren.