Wie wir nach 5 Workshops zahllose neue Kunden erreichen – ganz ohne Revolution.

In nur 6 Wochen hat artundweise durch Innovationsworkshops mit bestehenden Ressourcen ein neues Produkt für eine neue Kundengruppe entwickelt.

artundweise war bei der Unternehmensgründung vor fast 30 Jahren eine der ersten kreativen Digitalagenturen in Deutschland und damit bis heute von Grund auf digital. Anfang 2020 hat artundweise neben den klassischen Agenturleistungen eine weitere Leistung etabliert: die Innovationsberatung. In Innovationsworkshops helfen wir unseren Kunden, die richtige Idee für die digitale Zeit zu finden.

Doch nicht nur unseren Kunden verhelfen wir zur richtigen Idee für die digitale Zeit. Auch wir als Digitalagentur haben den Anspruch, uns immer wieder neu zu erfinden. Und deshalb haben wir die Innovationsworkshops an uns selbst getestet.

Im Ergebnis konnten wir das erreichen, was wir unseren Kunden immer versprechen: In fünf Workshops wurde aus der Agentur für maßgeschneiderte Premium-Dienstleistungen eine Agentur, die zusätzlich dazu ein neuartiges Produkt anbietet. Ein Produkt, das komplett neue Kunden anspricht. Keine Raketenwissenschaft. Sondern ein durch strukturierte, kreative, zielgerichtete Workshops erzieltes Ergebnis.

Eine Kreativagentur als Innovationsberatung kombiniert Kreativität und Umsetzbarkeit

Zu Beginn des Jahres 2020 haben wir als Kreativagentur eine Innovationsberatung gegründet. Wir begleiten Sie bei der Ideenfindung für Prozesse, Produkte und Geschäftsmodelle, indem wir Ihnen zuhören und Sie methodisch dabei unterstützen, das Beste aus sich herauszuholen.

Kurz: Gemeinsam finden wir Ihre Innovation für die digitale Zeit.

Unsere Selbstmedikation: Innovationsworkshops

Wir haben uns auf ein typisches Format für einen Innovationsprozess geeinigt. Ein Workshop aus jeder unserer fünf Workshop-Phasen wurde geplant. Gemäß unserer Leitfrage haben wir uns die Frage gestellt: Welche Idee ist eigentlich unsere Idee für die digitale Zeit?

Phase 1: Wie wir festgestellt haben, dass wir doch nicht alles können

In der Verständnisphase haben wir zuerst damit begonnen, artundweise als Unternehmen zu beschreiben. Wir haben uns vorgestellt, es so detailliert zu erklären, dass ein Fremder versteht, was wir machen. Welche Abteilungen gibt es? In welchem Markt sind wir unterwegs? Wer sind unsere Wettbewerber? Und was sind unsere Stärken und Schwächen im Vergleich zu diesen Wettbewerbern?

Dabei kam heraus:

  • Unsere Stärke ist eindeutig Content-Marketing. Es ist das Verkaufsargument bei Kunden, um ganzheitliche und inhaltlich getriebene Website-Projekte zu verkaufen. Gleichzeitig ist unser eigenes Content-Marketing unser stärkster Vertriebskanal.
  • Parallel dazu stehen wir insbesondere in diesem Bereich in einem starken Wettbewerb - immer mehr Digitalagenturen beanspruchen für sich, Content-Marketing zu leisten. Wie heben wir uns ab?
  • Mit unseren Dienstleistungen sind wir - sowohl in Hinblick auf Qualität als auch auf Preis - ausschließlich im Premium-Segment unterwegs. Viele potenzielle Kunden müssen wir abweisen, da wir unsere Dienstleistungen nicht günstig genug - häufig aber auch nicht einfach genug - anbieten.
  • Damit können wir unserem Versprechen, Digitalagentur für den Mittelstand zu sein, nicht immer treu bleiben, da sich nicht alle Mittelständler von uns angesprochen fühlen.
  • Anschließend haben wir Personas erstellt und die vermutlich wichtigste Frage gestellt: Wer ist eigentlich unser Kunde und was möchte er? Die Quintessenz: Häufig sind die Dienstleistungen von artundweise nur für marketing-affine Personen interessant. Als Full-Service-Agentur haben wir jedoch den Anspruch, auch Menschen ohne Vorwissen mit Websites weiterhelfen zu können.

Das kritische Hinterfragen der eigenen Position war für einige in unserem Team überraschend, hat aber dabei geholfen, potenzielle Schwächen zu identifizieren. Eine Methode, die im alltäglichen Geschäft nur selten Platz findet.

Phase 2: Wie ein Strategieworkshop dabei geholfen hat, den Fokus für das gesamte Projekt zu halten

Anschließend haben wir uns in einem Strategieworkshop die Frage gestellt, welche strategische Richtung eigentlich eingeschlagen werden soll. Die verschiedenen Anknüpfungspunkte aus dem ersten Workshop (stärkere Spezialisierung im Vergleich zu anderen Content-Marketing-Agenturen, Erweitern des Dienstleistungsportfolios oder Ansprechen neuer Personas) dienten als Basis für ein Lösungs-Brainstorming. Schnell sind wir zu dem Ergebnis gekommen, die bestehenden Kompetenzen der Agentur nicht weiterzuentwickeln oder aufzubrechen, sondern zu versuchen, die bestehenden Kompetenzen neu zusammenzuführen. So könnten möglicherweise auch kleinere Kunden erreicht werden.

Diese strategischen Herausforderungen wurden zum Ziel für die folgenden Workshops:

  • Für kleine Kunden sind wir entweder zu teuer …
  • … oder zu komplex.
  • Wir möchten ALLE Mittelständler ansprechen.
  • Eine stärkere lokale Verortung ist ein weiteres optionales Ziel.

Die Entwicklung einer Strategie auf Basis des vorangegangenen Verständnisworkshops führte dazu, dass in den folgenden Workshops die Zielsetzung nicht aus den Augen verloren wurde. Wichtig ist es, dass wir uns auf die grundlegendsten Fragen verlassen: Wer sind wir eigentlich, was können wir und - vor allem - wo wollen wir in Zukunft damit hin?

Phase 3: Wie aus vielen kleinen, aber komplexen Ideen eine große, aber simple Idee wird

Im Rahmen des dritten (Kreations-)Workshops haben wir sowohl Kollegen aller drei Abteilungen als auch die Geschäftsführung in den Prozess eingebunden. In einem anfänglichen Brainstorming haben wir zunächst die Ideen der einzelnen Bereiche gesammelt und skizziert. Dabei haben wir festgestellt, dass jede fachliche Lösung für einen Bereich bedeutet, dass wir uns eine noch größere Komplexität auferlegen (z. B. automatisierte, softwarebasierte Tools für Redaktion oder Design). So konnten die oben aufgelisteten Ziele nicht erreicht werden. Dennoch öffnete diese Diskussion das Feld der möglichen Entwicklungen für artundweise.

Im nächsten Schritt haben wir uns konkreter in den Kunden hineingedacht und evaluiert, welche weiteren Anforderungen die neue Persona haben kann:

  • Eine one-fits-all Lösung bzw. einen one-stop-shop.
  • Keine besonderen Spezialisierungen, sondern “das Beste aus allen Welten”.
  • Persönlichen Kontakt mit echten Menschen.
  • Ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis (da sich der Kunde bewusst für eine Agentur entscheidet und nicht für ein Baukasten-System).

Um zu einer konkreten Lösung zu kommen, haben wir zunächst mit verschiedenen Kreativtechniken einzelne Teillösungen entwickelt (zum Beispiel kann eine Person eine Idee auf ein Blatt Papier schreiben und reihum werden die Ideen immer weiter- entwickelt - das macht jeder Teilnehmer, bis keiner mehr einen weiteren Einfall hat. So entsteht schnell eine aus verschiedenen Perspektiven durchdachte Idee).

Anschließend haben wir diese strukturiert zusammengetragen, Szenarien entwickelt und bewertet. So blieb am Ende eine Idee bestehen, die weiterentwickelt werden konnte.

Im Ergebnis wurde deutlich, dass artundweise die individuellen Dienstleistungen standardisieren und so ein “Best-of” anbieten muss. Dies inkludiert ein Standardpaket der technischen Infrastruktur, der Texte und des Designs, basierend auf der Erfahrung aus bisherigen Kundenprojekten.

Phase 4: Wie eine sorgfältige Modellierung dabei half, überflüssige Angebote einfach zu streichen

Im anschließenden Modellierungsworkshop haben wir überprüft, ob die zuvor skizzierten Ideen überhaupt rentabel sein und als Produkt funktionieren können. Dafür haben wir fünf Schritte vorgenommen:

  1. Wir haben gemeinsam ein Geschäftsmodell und eine Kundenreise (von Kontaktaufnahme bis zur Live-Schaltung der Website) skizziert. Unterstützt wurde dieser Prozess von unseren operativen Experten, um realistische Modelle zu entwickeln. Dies führte dazu, dass unser “Best-of” Paket bedeutend kleiner wurde als zunächst geplant. Gleichzeitig haben wir operative Hürden identifiziert. Die bisherige Idee wurde einem Realitätscheck unterzogen.
  2. Anschließend konnten unsere Teammitglieder damit beginnen, für ihre Abteilung zu definieren, wie eine Best-of-Leistung aussehen soll.
  3. Bevor dieses Standard-Website-Paket programmiert wurde, haben wir dann die idealtypische Website gezeichnet. In diese Zeichnung sind alle strategischen und operativen Gedanken eingeflossen.
  4. Die Zeichnung der Website hat schon vor der Programmierung dazu geführt, dass wir die Idee sowohl intern mit unseren Kollegen als auch extern mit bestehenden und potenziellen Kunden besprechen konnten. So haben wir Live-Feedback für unsere Produktidee erhalten.
  5. Erst nachdem alle Abteilungen mit der Zeichnung aus technischer, redaktioneller und designtechnischer Perspektive zufrieden waren, haben wir mit der technischen Umsetzung eines Prototypen begonnen.

Durch klare Visualisierungen haben wir dafür gesorgt, dass der aufwendigste Teil eines Innovationsprozesses, in unserem Fall die Programmierung, so klein wie möglich ausfällt. Wir haben rechtzeitig Feedback von Kunden und Kollegen bekommen, operative Hürden bedacht und konsequent die Perspektive der potenziellen Kunden eingenommen.

Phase 5: Wie eine Testphase dafür sorgt, dass ein Produkt nur einmal “gebaut” werden muss

In einem gut strukturierten Innovationsprozess kann die Testphase bereits parallel zur Modellierungsphase stattfinden. In unserem Fall also parallel zu unserem vierten Workshop.

Die Testphase haben wir dabei sehr ernst genommen:

  • Um internes Feedback zu erhalten, haben wir ein Treffen mit allen Mitarbeitern abgehalten. Da es sich um ein Best-of der Agenturdienstleistungen handelt, war es wichtig, dass jeder seine Einschätzung zu dem neuen Produkt kundtun konnte. Das Feedback wurde bewertet, teilweise eingearbeitet und teilweise verworfen. So wurde sichergestellt, dass so viel Feedback von Experten in das Produkt einfließt wie möglich.
  • Um externes Feedback zu erhalten, haben wir mit bestehenden Kunden gesprochen und das (gezeichnete) Produkt schon in der Skizzierungsphase Vetriebsgesprächen mitgenommen. So haben wir “echtes” Feedback sammeln können. Kommt die Idee gut an? Stimmt der Preis? Versteht der Kunde die Vorteile, die wir als Agentur darin sehen?

Durch eine adäquate Modellierung des Produktes kann die Testphase bereits während der Entwicklung stattfinden. So stellt man sicher, dass die wirklichen Wünsche der Kunden getroffen werden.

Das Ergebnis: in fünf Innovationsworkshops zu einem neuen Produkt und neuen Kunden

Innerhalb von sechs Wochen, in denen die Workshops stattgefunden haben, konnten wir als kreative Digitalagentur einen kompletten Innovationsprozess durchlaufen und ein eigenes Produkt entwickeln. Und das, obwohl wir zuvor ausschließlich maßgeschneiderte Dienstleistungen angeboten haben.

Im Ergebnis haben wir ein kleines Produkt mit großer Durchschlagskraft entwickelt:

  • Es braucht keine neue Technologie oder Fähigkeiten, sondern basiert auf dem, was schon da ist.
  • Es erreicht komplett neue Kunden.
  • Und das Wichtigste: Es ist skalierbar.

Bereits während der Testphase konnten wir so erste Kunden für das neue Produkt gewinnen. Indem wir alle Kollegen mit einbezogen haben, wurde das Projekt durch Eigenmotivation getrieben und wir konnten dafür sorgen, dass das Produkt extrem schnell und korrekt entwickelt wurde. Gleichzeitig sind die Ergebnisse wichtig für die gesamte Agentur: Das Entwickeln eines kleinstmöglich funktionierenden Produktes hinterfragt die Komplexität auch in anderen Bereichen. Und die Mitarbeiter wissen direkt, was ein solches Projekt kann und wodurch sich die maßgeschneiderte Agenturleistung und das “Best-of”-Produkt unterscheiden.

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