Print bewegt


SZ-Magazin mit Augmented Reality-Elementen

In der letzten Woche erschien eine Ausgabe der Süddeutschen Zeitung als Augmented Reality (AR)-Special. Mit einem geeigneten Smartphone bewegte sich Sandra Maischberger auf dem Cover, gab es die Kreuzworträtsel-Ergebnisse, 3D-Illustrationen oder auch Sprechblasen zu eigentlich wortlosen Bildern.

Einige lassen verlauten, dass es in den bisherigen AR-Versuchen der verschiedenen Print-Magazine keinen ersichtlichen Mehrwert gäbe. Doch bitte nicht die Flinte ins Korn werfen! In meinem Fall hat die Anwendung reibungslos funktioniert und die flüssige Wiedergabe hat mich begeistert. Wenn diese technischen Optionen nun im Arbeitsalltag der Redaktionen zur Verfügung stehen, wächst sicherlich auch die Aufmerksamkeit den Zusatznutzen im Arbeitsprozess fest zu halten. Man könnte Video-Ausschnitte aus den Interviews einbinden, die Einblicke in Situation und Stimmung geben. Interessante Objekte von denen berichtet wird, als bewegliches 3D-Objekt zur Betrachtung aus dem gerade gewünschten Blickwinkel anbieten, Kino-Trailer zum abgedruckten Programm oder den aktuellsten Wetterbericht mit bewegten Satellitenbildern oder, oder, oder…

Als Leser wünsche ich mir mehr davon. Bitte, bitte, bitte.