Preisverleihung des Theodor-Wolff-Preises in Bremen


Gestern waren wir zur Verleihung des traditionsreichen Theodor-Wolff-Preises geladen, der seit dem Jahr 1962 die hohe Qualität redaktioneller Leistungen honoriert. Der Journalistenpreis der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis ist die renommierteste Auszeichnung, die von der Zeitungsbranche vergeben wird. In diesem Jahr wurde die Festveranstaltung von der Bremer Tageszeitungen AG gemeinsam mit dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) ausgerichtet. Für uns als Bremer Agentur ein besonderer Anlass zur Freude.

Die Festveranstaltung fand in den Räumlichkeiten der Bremischen Bürgerschaft, dem Landesparlament unserer Hansestadt, statt. Ein wunderbarer Ort für einen solch feierlichen Anlass und der Ausblick auf den Bremer Marktplatz ließ den einen oder anderen der rund 250 Gäste aus Verlagen, Politik, Wirtschaft und Kultur staunen.

Insgesamt wurden in diesem Jahr sechs Journalisten mit dem je mit 6.000 EUR dotierten Preis ausgezeichnet. An der Ausschreibung hatten sich insgesamt 413 Journalisten beteiligt. In der Kategorie „Lokales“ erhielten Frank Buchmeier und Detlef Schmalenberg die Auszeichnung. In der Kategorie „Allgemeines“ ging der Preis an die Redakteure Sabine Rennefanz („Berliner Zeitung“) und Arne Perras („Süddeutsche Zeitung“, München). In der Sparte „Kommentar, Glosse, Essay“ wurde Jana Hensel für ihren Beitrag „Vater Morgana“ („Zeit-Magazin“, Hamburg) mit der hoch geschätzten Auszeichnung gewürdigt.

Der (undotierte) Preis für das Lebenswerk ging an  Joachim Kaiser („Süddeutsche Zeitung“, München), der  zu den einflussreichsten Theater-, Literatur und Musikkritikern Deutschlands zählt. Schauspieler des Bremer Theaters lasen Auszüge aus den Artikeln der honorierten Redakteure, die allesamt nicht nur die Jury, sondern auch die geladenen Gäste begeisterten.

Durch den Abend führte der Journalist, Radio- und Fernsehmoderator und Schriftsteller Jörg Thadeusz, der mit seinem ausgezeichneten Witz den Abend zusätzlich bereicherte.