Paid Content I


Medien Monitor

Die Frage „Wie lassen sich Inhalte im Netz finanzieren?“ treibt seit vielen Jahren Musik-, Filmindustrie sowie Fernsehsender, Verlage und sämtliche Urheber um. Die folgenden Links beleuchten das Thema Bezahlinhalte nun aktuell in erster Linie für den Journalismus:

Für 7,95 Euro im Monat ist jetzt das Archiv sowie Lokal- und Regionalberichte abrufbar. Im Print-Abonnement ist das Online-Angebot ohne Aufpreis enthalten. Ein Kurzbericht von Thomas Mrazek bei onlinejournalismus.de.
>> Selbstmörderisch? Hamburger “Abendblatt” startet mit Paid Content

Das Fair Syndication Consortium fordert Beteiligung an Werbeumsätzen. Google richtet im Gegenzug Möglichkeiten ein, den freien Zugriff auf Bezahlinhalte zu beschränken. Ein Artikel von Andrea Rungg und Helene Laube in der Financial Times Deutschland.
>> Medienhäuser wollen Geld aus dem Netz

Robin Meyer-Lucht berichtet unter Carta von der Google Hintertür der abendblatt-Bezahlschranke. Der eingeschränkte Zugriff lässt sich durch die simple Eingabe der exakten Headline umgehen.
>> Abendblatt.de: Die Paid-Content-Schranke hat eine Google-Hintertür

Janko Roettgers auf newteevee.com mit einem Artikel zur GFK-Studie, der aufzeigt, dass nur 13 Prozent der Befragten weltweit für Online Content zahlen würden. Wobei BitTorrent downloads zwar nicht explizit erwähnt wurden, jedoch sicherlich ebenfalls einen Stimmenanteil daran einnehmen.
>> 87% Don’t Want to Pay Online

Marcel Weiss präsentiert auf netzwertig.com verschiedene Auszüge zum Thema Googleangst. Plant die „hinterhältige Datenkrake“, das „personifizierte Böse“, der „Beelzebub in digitaler Form“ die Übernahme der Weltherrschaft?
>> Linkwertig: Googleangst, Bahn.de, Irland, Gowalla

Mathias Döpfner setzt darauf, dass die Nutzer bereit sind zu investieren, wenn die Inhalte entsprechend hochwertig sind und empfiehlt die Konzentration auf die Produktion des Content sowie einen simplen, ansprechenden Schreibstil. „Der Autor muss sich quälen, nicht der Leser.“ so Döpfner in einem Bericht der Financial Times Deutschland.
>> Springer will Digitalumsatz kräftig steigern

 

Murdoch bezeichnet die Leser, die über Google kommen, als wertlos. Jeff Jarvis zum Wert dieser Leser und mit anderen Lösungsansätzen und Vorschlägen.
>> Worthless readers