Unsubscribe muss nicht alleinige Option sein


Alternativen zur Newsletter-Abbestellung

Jedes ordentliche Angebot zum Abonnement von Informationen per eMail muss die Möglichkeit bieten, diesen Service nach Belieben auch wieder zu stornieren. Doch oft ist nur eine Randbedingung der gebotenen Info-Lieferung nicht passend und ließe sich durch eine kleine Korrektur anpassen.

Daher ist es ratsam auf einer Seite, die zum Abbestellen oder Unsubscribe eines Newsletters führt, weitere Optionen an zu bieten, so dass die bisher aufgebaute Beziehung eventuell in leicht anderer Konstellation zur Zufriedenheit beider Seiten fortgeführt werden kann.

Beispielsweise findet bereits häufig die Möglichkeit zur Änderung der eMail-Adresse ihren Platz auf der entsprechenden Seite, um bei einer einfachen Änderung zu unterstützen. Mancher wünscht sich allerdings eventuell den Umstieg auf einen Feed-Reader und so wäre das Angebot des RSS-Feeds hier ebenfalls angebracht.

In manchen Fällen passt möglicherweise auch lediglich das Format nicht, so dass die Umstellung von Text auf Html gleichfalls zum Fortbestehen der elektronischen Brieffreundschaft beitragen könnte.

Eine ebenfalls simple und wirkungsvolle Maßnahme ist zudem eine Einstellungsmöglichkeit des Intervalls, in dem man die Nachrichten des Anbieters erhält. Vielen Empfängern ist zum Beispiel tägliche Post nicht häufig genug und für andere grenzt der monatliche Hinweise eventuell noch an Spam.

Wer darüber hinaus diverse Kategorien und Sparten seines Angebots im Newsletter wiederspiegeln möchte, könnte zudem die Inhalte in einzelne Themengebiete aufsplitten oder verwandte Bereiche auf der Seite zur Service-Änderung bereithalten.

So bieten sich für diesen konstant aktuellen Kanal diverse Chancen auf eine Änderung und Verbesserung des Kontaktes anstatt eines endgültigen Abschieds.