Komplett mit Dropbox


Mein Online-Tool 2010

Schon vor einer kleinen Ewigkeit wurde mir Dropbox als extrem praktisch empfohlen. Doch bisher reichte der USB-Stick am Schlüsselbund oder etwas Platz auf dem privaten FTP-Server eigentlich immer aus. Darüber hinaus gibt es dann immer etwas Wichtigeres, um dass man sich kümmern muss. Nun stoße ich unter Stadt-Bremerhaven.de allerdings auf eine weitere Anwendungsmöglichkeit, daraufhin das aktuelle Update auf Dropbox 1.0.10 und habe endlich einen Anlass mich mal näher mit dem Tool zu befassen.

Bei Anmeldung erhält man 2 GB Platz, der sich nach Absolvierung diverser Punkte oder erfolgreicher Einladung weiterer Nutzer jeweils um 250 MB erweitert. Die Obergrenze liegt für kostenlose Accounts bei 8 GB. Darüber hinaus werden dann Bezahlmodelle mit einem Volumen von beispielsweise bis zu 100 GB für 19,99 Dollar pro Monat angeboten.

Sowohl die Installationen auf dem MacBook als auch unter Vista waren völlig problemlos und simpel. Der Upload beziehungsweise Ablage in diese vernetzten Dropbox-Ordner geht sehr schnell vor sich, so dass mir erst nach der Installation der App auf dem Smartphone wieder bewusst wurde, dass dabei ja doch nicht lediglich ein lokaler Kopiervorgang stattfindet. An der Stelle ist es dann bei der Einrichtung auch unerheblich, ob ich es auf einem Apple-, Blackberry- oder Android-Gerät installieren möchte, denn angenehmerweise wurden all diese Plattformen berücksichtigt.

Die Möglichkeit Bilder-Galerien auf gesichertem Weg abseits von Communities und anderen Anbietern auch für Nicht-Dropbox-User online abzulegen, eröffnet mir zudem ebenfalls neue Möglichkeiten.

Noch kein Grund dabei Dropbox zu nutzen? Dann überzeugen vielleicht die Möglichkeiten der Datensicherung, die auf jede zwischengespeicherte Version oder auch gelöschte Dateien zurückgreift (bei kostenlosen Acconts steht die Historie der letzten 30 Tage zur Verfügung). Für die Arbeit in örtlich getrennten Teams an verschiedenen Projekten eine gute Ergänzung.

Nun wird mein Schlüsselbund schlanker, denn der USB-Stick bleibt jetzt zuhause, und mein FTP-Server wird ebenfalls drastisch entlastet.