iStrategy 2010 in Berlin


Our home page isn´t just coke.com, it is google.com.
And today, I´d say …
our home page isn´t just coke.com,
it is google.com
and hyves.nl
and twitter.com
and youtube.com
and facebook.com
and studiVZ.net."

 

Gehört habe ich diesen Satz, der die momentane Diskussion auf den Punkt bringt, auf der iStrategy 2010 in Berlin. Ein zweitägiger Kongress mit ca. 120 Teilnehmern zum Thema:
Transforming the Enterprise with digital Expertise.

Neben Michael Donnelly gab es weitere illustre Vorträge und Workshops meist mit den Schwerpunkten Social Media. Beispielsweise:

  • 7 Social Media Secrets
  • Innovative Partnership Marketing as the Smart Strategy in a Recession
  • Coke’s „Fans First“ Approach in Social Communities
  • Make money from social networks
  • Audience Targeting Workshop
  • Viral and Social Marketing
  • The Evolving World on 3 Screens: New Expectations and Relationships

Überrascht hat mich dabei die Internationalität des Kongresses.
Es waren nicht die deutschen Brand Manager von Nokia, British Airways oder Lego in Berlin, sondern die finnischen, britischen und dänischen Kollegen waren anwesend, neben Iren, Schweden, Griechen, Schweizern, Spaniern, Niederländern etc., dementsprechend spannend war auch der Austausch in den Workshops und Pausen. Nur frage ich mich die ganze Zeit, woran es lag, dass kaum Deutsche in Berlin waren.

Ebenfalls überrascht war ich, dass fast nur Companys und kaum Agenturen am Kongress teilnahmen. Dieses Phänomen habe ich allerdings schon oft beobachtet, was ein Indiz dafür sein könnte, weshalb viele Firmen häufig in den Jahresgesprächen klagen, dass Ihre Agenturen nicht ein oder zwei Schritte voraus sind, sondern im Tagesgeschäft adaptiv arbeiten. Es ist und bleibt eben eine Herausforderung für die Agenturlandschaft gleichfalls Ideengeber, Partner und Berater zu sein und zukunftsweisende Veranstaltung in ihr Pflichtprogramm aufzunehmen.

Generell freut es mich, dass immer mehr Firmen und Marketingverantwortliche verstehen, wie wichtig die Kommunikation mit dem Kunden ist und wie relevant Social Media für das Branding und die Markenbildung ist.

Bei 6,7 Millionen Facebook Nutzern in Deutschland und 500 Millionen weltweit muss man inzwischen schon sehr gute Gründe haben, um allein das Facebook Potenzial als Marketer nicht nutzen zu wollen.

Insbesondere da gerade eine Umfrage von Innofact aus diesem Jahr von Innofact Hamburg ergeben hat, dass Facebook einen entscheidenden Anteil am Aufbau von Marken hat. Denn 60% aller Nutzer von Facebook sind mit neuen Marken oder Produkten von Unternehmen in Kontakt getreten, sei dies durch einen Beitritt als Fan (27%) oder als Mitglied einer Gruppe (21%). Rund 10% der befragten Personen gaben an, dass sie schon markenbezogene Inhalte an ihre Freunde weitergegeben haben. 28% der Befragten bestätigen, dass die Facebook-Präsenz und die damit entstandene Interaktion, das Markenimage verbessert haben. Besonders groß war dieser Effekt, wenn die entsprechende Empfehlung von Freunden ausgegangen ist.