Facebook-Orte, -Film, -Gruppen


Kleine Umschau

Viel hat sich in und um dieses soziale Netzwerk in der letzten Zeit bewegt: Mehr Kontrolle über die eigenen Daten wurde angepriesen, der Lokalisierungsdienst sowie der Film zum Netzwerk startete und es wurde auch mal wieder das Ende beziehungsweise der Niedergang vorhergesagt. Ereignisreiche Woche? Manche Biografie enthält weniger.

Nun soll der Film zwar nicht durchweg authentisch sein, doch der nun weniger düstere Trailer zum Kinostart im Vergleich zur Version der Vorankündigung, macht mich tatsächlich neugierig, welches Bild insgesamt von Mark Zuckerberg projiziert wird.

Nicht zu vergessen, die neue Option Gruppen zu gründen, die sich in puncto Sicherheit von offen bis geheim einstellen lassen und bis zu 250 Personen zu einem Interessenkreis verbinden können. Viele begrüßen die Möglichkeit sich privater und in speziell interessiertem Kreis austauschen zu können, andere sehen dahinter lediglich das verbesserte Targeting oder die Begrenzung des ursprünglichen Prinzips der freien Vernetzung.

In all diesen Punkten ist mal wieder Medienkompetenz gefragt: Möchte ich nicht, dass jeder weiß, wo ich bin, darf ich die Ortung nicht aktivieren. Soll nicht jeder an meinen Meldungen teilhaben, muss ich achtgeben, in welchem Kreis ich sie veröffentliche und streng geheime, brisante Inhalte nicht online sondern eventuell besser direkt unter vier Augen austauschen.

 

Und schaue ich einen Kinofilm, darf ich nicht alles für bare Münze nehmen, was mir auf der Leinwand präsentiert wird.