Das bessere Twitter


Eine (laut Twitter) sehr kleine Anzahl von Usern darf seit letzter Woche die neue Twitter-Version in Aktion ausprobieren und zufällig finde ich auch in einem meiner Accounts die Aufforderung auf das „New Twitter“ zu wechseln.

 

Schon geraume Zeit verwende ich verschiedene Tools wie PowerTwitter oder Brizzly um den bisher sehr einfach gestrickten Kurznachrichten-Dienst um Bilder, URL-Infos, etc. zu erweitern und mehrere Profile parallel betreuen zu können. Einige dieser Optionen werden mir nun mit dem neuen Twitter geboten.

Neben der Timeline befindet sich nun eine ergänzende Spalte, die den Grundaufbau insgesamt deutlich verbreitert. Für dieses neue Format werden wohl in Kürze diverse Hintergrundgrafiken angepasst werden müssen.

Die ergänzende Spalte finde ich (und auch andere, die sie ausführlicher beschreiben) unheimlich praktisch, da es sich somit erübrigt beim Stöbern nach spannenden Zwitscherern auf das Laden der entsprechenden Profilseite zu warten, weitere Fenster zu öffnen oder ähnliche Sperenzien. Sehr angenehm finde ich auch das automatische Nachladen der Tweets beim runterscrollen, ohne mal wieder reihenweise „more“ fordern zu müssen.

Sehr praktisch ist auch das Auflisten weiterer Ergebnisse in der rechten Leiste zu einem im Tweet enthaltenen Hashtag sowie anschließende Retweets oder Antworten – alles auf einen Blick ohne weitere Klicks oder Fensterwechsel. Da sich beispielsweise hinter einem Hashtag einiges an Tweets verstecken kann, lässt sich die Seite über einen zusätzlichen Balken scrollen.

Fazit:

Seit meiner Anmeldung bin ich bereits Twitter-Fan. Hier lässt es sich ganz nach Belieben mehr oder weniger anonym austauschen und man erhält schnell und aktuell eine Übersicht zu den gerade kursierenden Themen. Die Erweiterungen, die bei mir auch sehr flüssig funktionieren, begrüße ich sehr und bin gespannt, was ich in der weiteren Handhabeung noch an Neuerungen finde, die mir nun nicht im ersten Augenblick entgegen gesprungen sind. Das könnte der passende Schachzug sein, um die Nutzer wieder auf die eigentliche Plattform zurück zu holen und so effektiver in diverse Refinanzierungsmodelle zu starten.

Allerdings wäre es großartig, wenn der Hinweis auf das Hinzufügen des Aufenthaltsortes nicht ganz so hartnäckig und auffällig wäre. Mal schauen, ob der Hinweis unter #NewTwitter Beachtung findet. Und hoffentlich habe ich demnächst wieder so viel Glück und darf nach „New Twitter“ auch das neue Real-Time Analytics Dashboard ausprobieren, das ebenfalls in Kürze in die Testphase gehen soll. Toi, toi, toi!