Ansprechende Konversationen bei TED


Austausch und Verbreitung wertvoller Ideen

Sowohl die Plattform TED selbst, als auch diverse TED Talks interessanter Persönlichkeiten fanden hier oder zuletzt auch hier Erwähnung. Da es dauerhaft unter Beobachtung steht, fiel nun der Start einer Ergänzung der Plattform ins Auge:
TED Conversations.

An einigen Stellen wird mit Quora verglichen, doch ein spontan auffälliger Unterschied dazu, ist beispielsweise die grundsätzliche Einteilung in die Bereiche Ideen, Fragen und Debatten. Besonders attraktiv an diesen Konversationen ist zudem, dass diverse Themenpunkte von bereits aus verschiedenen Vorträgen bekannten, führenden Köpfen moderiert werden. Sprich, nach einem TED Talk eröffnet sich die Option das Thema direkt zu erörtern. Und zu viel Zeit sollte man sich mit der Reaktion auf ein spannendes Thema auch nicht lassen, denn so wie die Vorträge zeitlich begrenzt sind, ist auch für die Konversationen ein zeitlicher Rahmen von einem Tag bis zu zwei Wochen zu setzen.

Welchen Sinn hat es, einer Diskussion ein Verfallsdatum zu geben?
Es gibt doch zeitlose Themen, die immer wieder an Aktualität gewinnen. Dann lässt sich dazu einfach eine aktuelle Debatte eröffnen und niemand muss sich durch alte Wortbeiträge kämpfen. Am Ende kann der Moderator beispielsweise abschließend ein Résumé anfügen und alle Beteiligten, die den Endtermin im Blick behalten, haben ebenfalls die Möglichkeit für sich einen Abschluss zu finden.

Dieses Angebot will mehr Tiefe in die Welt der sozialen Netzwerke bringen. Ein Vorhaben, an dem schon ganz andere gescheitert sind, doch dem ich im Fall TED Conversations mehr als gute Chancen ausrechne. Doch nicht nur die berühmten Köpfe sind ein Zugpferd der Plattform oder die direkte Adressierung der Video-Vorträge per Link. Ebenfalls ansprechend wird die in Zukunft geplante Möglichkeit hyperlokale Inhalte, wie Wahlen oder andere örtlich bezogene Debatten und Diskussionen einzustellen und ausfindig zu machen.