Absolut lesenswert: WEAVE


Neue Fachzeitschrift

Abseits unserer Bildschirme können wir nun auch geballtes Fachwissen alle zwei Monate in gedruckter Form ergattern. Im Page Verlag ist am 4. September die erste 130 Seiten starke Ausgabe der Weave erschienen, die im Untertitel nicht nur die Kernthemen interaktives Design, Konzeption und Entwicklung anpreist, sondern im Inneren auch Zeile für Zeile hält.

Frisch in der Bahnhofsbuchhandlung ausgelöst, wollte ich das gute Stück in der Straßenbahn einfach nur quer lesen und mir ganz altmodisch Eselsohren in die Seiten knicken, die ich später noch einmal in Ruhe studieren wollte.

Mir fiel bald auf, dass kaum eine Seite gerade stehen blieb und dass ich beinahe meine Haltestelle versäumt hätte, weil ich ganz in den Scrum-Artikel versunken war. Wer hätte gedacht, dass der Blick hinter die Kulissen der Xing AG so fesselnd sein kann.
Heute Abend will ich unbedingt noch die Themen „Online-Portofolios“, „Nonsense 2.0“ und „Politik im Netz“ schaffen. Das Tutorial „Toy Hacking“ und das Interview mit Morten Lund locken mich auch, müssen wohl aber auf das Wochenende warten.

Also für mich sind diese Inhalte in Papierform zum Beispiel eine gute Lösung für lange Bahnfahrten (bis zur Endstation) und andere Gelegenheiten, bei denen ich nicht jedes Mal teure Gadgets mit mir herumtragen will.

Die Webseite bietet darüber hinaus noch einige Interviews (WEAVE Vimeo Channel), Addons und Linklisten.

@artundweise-Kollegen: Damit ihr aber nicht vor der Investition (angemessene 14,95 Euro) ins Unbekannte, vor der Freigabe eurer Adressdaten oder den Aufwand mit dem eventuellen Abbestellen des Abos scheut, liegt in der Küche ein kleiner Stapel (mehr war nicht vorrätig am Bahnhof), so dass jeder hier zumindest mal quer lesen kann.

Viel Vergnügen und verratet mir doch hier anschließend, was ihr davon haltet!
(WEAVE wurde inzwischen zu Page.)