Relaunch der BLB-Website: So besonders wie die Bank | Kreativagentur für die digitale Zeit

Relaunch der BLB-Website: So besonders wie die Bank

Im Magazin gegen den Mainstream

Website der BLB auf dem iPad

Folker Hellmeyer hat ein anderes Bild vom weltwirtschaftlichen Geschehen als die meisten Beobachter. Er weiß aus eigener Erfahrung, wie die Köpfe in London und Frankfurt ticken. Dort hat er seine eigenen beruflichen Erfahrungen als Devisenhändler gesammelt. Heute ist er der Chefanalyst der BLB.

Aber er hat auch Aristoteles gelesen. Am liebsten würde er die Lektüre jedem Wirtschaftslenker, politischem Entscheider und Analysten unters Kopfkissen legen:

„Wer Strukturen verändert, verändert die Konjunkturverläufe und damit die Haushaltslage.“


– Aristoteles in der Lesart von F. Hellmeyer

So versteht er sich weniger als der Wettermann anderer Bankhäuser, der täglich die Wolken liest, als vielmehr den durchdringenden Beobachter des Gesamtklimas mit dem Blick fürs Ganze. Die Strukturdaten der USA, Weltleitnation und Wirtschaftsführer in den Augen der Presse? Nicht überzeugend. Der deutsche Mittelstand mit seinen „Hidden Champions“, das Wachstum der Eurozone von wiederkehrenden Einkommen getrieben, ganz im Gegensatz zu dem von Kredit getriebenem Wachstum der USA? Aber hallo, und Folker Hellmeyer hat die Beweise – Datum für Datum, Zahl um Zahl. Im Kopf parat, versteht sich.

Chefanalyst HellmeyerUnd er erlebt sich seit 14 Jahren als Chefanalyst der Bremer Landesbank, die nun kurz und griffig BLB heißt, als einsamer Rufer, der sich im Mainstream der Presse und der Analysen anderer Banken eine eigene Meinung leistet – und damit, anders als die anderen, seit vielen Jahren richtig liegt. 2004 erkannte die BLB mit seiner Stimme im TV die Immobilienblase, an die damals niemand glaubte. 2007 dann die klare Ansage einer Weltwirtschaftskrise im Format von 1929. Heute schätzt er die systemischen Risiken innerhalb der USA mindestens genauso hoch ein, wie damals. Erst seit kurzem folgen manche Analysen aus der Mainstream-Presse und der Banken dieser Meinung über eine wirtschaftliche Lage, die sie zuvor noch hochgejubelt hatten.

Ihre Spezialisten sind es, was die BLB als Marke ausmacht

Wer die BLB besucht, der lernt auf jedem Gang solche Menschen kennen: Spezialisten mit einem eigenen Kopf. Agrarspezialisten, Spezialisten für Rohstoffe, Währungen, Risikomanagement, Erneuerbare Energien. Die Bank hat sogar ein eigenes Handelszentrum für Devisen, Rohstoffe, Unternehmensbeteiligungen – das nächstbeste steht in Frankfurt.

Wer mit diesen Menschen redet, erfährt, auf welche spezielle Weise diese Bank anders ist als andere Banken. Eigenartig, dass kaum jemand wusste, was die BLB von anderen Banken unterschied. Eine Marktforschung hatte das ergeben.

Das hat die BLB nun mit unserer Hilfe geändert. Über drei Jahre dauerten die Vorarbeiten für dieses Projekt. Sehr, sehr sorgfältig bauten wir mit der BLB nach und nach Strukturen auf, schufen Spielwiesen zum Warmwerden. Stück für Stück sprachen wir mit allen Fachabteilungen der Bank, machten ihre Mitarbeiter, ihre Themen und Thesen öffentlich – und schufen so den internen Gesprächsstoff und die Voraussetzungen dafür, alle Mitarbeiter auf diesem Weg mitzunehmen. Dieser Weg hieß Content Marketing, und er führte nach vielen Strategieworkshops und kleinen, recht unauffälligen Mini-Relaunches endlich zu dem großen Wurf, auf den wir so lange hingearbeitet hatten.

 

Neue Marke, neue Positionierung, eine neue digitale Kommunikation

Die Bremer Landesbank hat ihren Markenauftritt überarbeitet. So wurde aus der Bremer Landesbank die BLB. Einen Claim bekam sie ebenfalls dazu. „Ihre Spezialisten. Ihre Bank.“, so heißt er nun –, und das bringt den eigentlichen Mehrwert zum Ausdruck. Die BLB nämlich rückt die Menschen in den Vordergrund, die nah dran sind an den Themen, die ihre Kunden wirklich bewegen. Die vielen Spezialisten für all diese Themen bekommen jetzt eine Bühne, die ihre außerordentliche Kompetenz endlich sichtbar macht.

Am Schreibtisch von Volker Hellmeyer

Die für die Bank so wichtigen Geschäftskunden zum Beispiel haben ihre Schwerpunkte im Agrar- und Rohstoffbereich, sie handeln damit im In- und Ausland. Ein anderer Schwerpunkt liegt bei den Erneuerbaren Energien. Die Region ist ein Hotspot der Entwicklung für Windenergie, von der Forschung bis hin zur Logistik.

Nicht der sportliche Vertragsabschluss entscheidet, sondern das Gespräch auf Augenhöhe.

Für all diese Themen, aber auch fürs Vermögensmanagement oder freie und Heilberufe braucht man Experten, die sich tatsächlich auf diesem Terrain auskennen und dort zuhause sind. Menschen, denen nicht am sportlichen Vertragsabschluss gelegen ist, sondern an der langfristigen Kundenbeziehung durch kenntnisreiche Beratung und eigene Erfahrung auf dem Spezialgebiet ihrer Kunden. Spezialisten, die sich tatsächlich auf Augenhöhe mit ihren Kunden auszutauschen in der Lage sind.

 

Ein mutiger Auftritt sorgt für unmittelbare Differenziertheit

Das ist es, was jetzt nicht mehr lange erklärt werden muss, sondern auf den ersten Blick schon deutlich wird. Mutiger als jede andere Bank – und präzise abgeleitet aus ihrer Positionierung – nimmt die BLB jede Produktkommunikation zurück. Auf den ersten Blick positioniert sie sich deutlich anders als jede Sparkasse, die Deutsche- oder Commerzbank, von den vielen anderen Mainstreambanken ganz zu schweigen. Die Privatinstitute sind damit ebenfalls deutlich abgehängt – ihnen wird es kaum gelingen, diesen redaktionellen Vorsprung allzuschnell aufzuholen, der Wille fehlt bei den Sal. Oppenheims, Lampes, Metzlers, Neelmeyers und anderen. All jene bleiben bei der austauschbaren Produktkommunikation.

Ungewöhnliche Zustände am Empfangstresen: Alle paar Tage gehen Redakteure von artundweise ein und aus.

Im Büro an den Bildschirmen der BLBAm Ende waren wir in der Lage, redaktionell zu planen und die richtigen strategischen Schwerpunkte zu setzen. Seit einem Jahr gehen unsere Redakteure bei der BLB ein und aus. Wir haben geredet und gelernt über Risikomanagement im In- und Auslands- und Rohstoffhandel, Kundentreue, auch und gerade wenn es sich um Reedereien handelt, über Kundenbetreuer, die ganz oben auf dem Windrad stehen und mit dem Kunden über die Folgen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes beraten, wie und auf welche Weise man mit dem Mittelstand und mit Privatkunden zu Lösungen kommt, die weniger einer Vertriebsidee, sondern immer den höchst individuellen Anforderungen der Kunden entstammen.

Damit haben wir eine Transparenz geschaffen, die sehr typisch ist für diese Bank. Weil es genau ihr Anspruch ist, nur solche Maßnahmen zu empfehlen, zu denen sie selbst und ihre Kunden stehen können. Transparenz ist der Anfang dafür – neu ist, dass die digitale Kommunikation der Bank sie schon vor der ersten physischen Begegnung sichtbar in die Welt trägt.

BLB Website auf dem Monitor

Morgens um 07:00 sitzt Folker Hellmeyer wie immer am Rechner und beginnt mit seinem berühmten Forex-Report. Wie an fast jedem Tag hat er einiges an Dampf abzulassen. „Food for thought“ wird er darin vielleicht sagen, wenn er einmal mehr Belege für manipulierte Marktmeinungen aus den Vereinigten Staaten findet und sie äußert. Unverdrossen stellt er im Anschluss und seit über zehn Jahren mit großer Treffsicherheit die Dax-Börsenampel auf Rot, Gelb oder Grün.

„Man soll mich schließlich auch im Nachhinein daran messen können, was ich so alles behauptet habe.“

– Folker Hellmeyer, Chefanalyst der BLB

Hellmeyers Report wird gelesen. Bei europäischen Großbanken, der Bundes- und der Europäischen Zentralbank, aber natürlich nicht nur dort. Dabei hat man es seinen vielen, treuen Lesern nicht immer einfach gemacht. Bisher fand er nämlich nur als E-Mail statt – mit dem klobigem Anhang eines aus Word generierten PDFs. Berühmt wurde der Forex-Report trotzdem. Es ist eben die Substanz, die entscheidet. Neuerdings wird der Forex-Report als eine eigenständige Seite auf der Website der BLB veröffentlicht. „Chapeau!“ würde Hellmeyer vielleicht sagen, aber sowas sagt er immer nur über andere, im ironischen Ton über FED-Banker zum Beispiel und ihre oft zitierte „Verbalakrobatik“.

Folker Hellmeyer im Gespräch

Endlich hat Herr Hellmeyer jetzt eine anständige Bühne für sich, sein Team und seine Analysen. Einmal scrollen auf der Startseite, da ist er, der Forex-Report. Und zwar nicht mehr wie bisher, als traurige PDFs, die nach und nach in Papierkörben verschwinden, sondern als ordentliche eigene Seiten im Web, die bleiben. „Ganz richtig so, schließlich soll man mich auch im Nachhinein daran messen können, was ich so alles behauptet habe“, so Hellmeyer auf seine unnachahmliche Art.

Auch er hat nun ein neues zweites Zuhause – auf der unnachahmlichen Website einer einzigartigen Bank mit all ihren Spezialisten.

 

 

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Erforderliche Felder sind markiert *

Sie können folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>