Praktikumsbericht – Was macht ein Redakteur? | Kreativagentur für die digitale Zeit

Praktikum in der Kreativagentur – Was macht eigentlich ein Redakteur?

Lennys Praktikumsbericht aus seiner Zeit in unserer Redaktion bei artundweise

Wir freuen uns…

…über unsere Praktikantinnen und Praktikanten. Über jeden einzelnen, der für eine kurze Zeit dazu kommt und in unserer Agentur Erfahrungen sammeln möchte im Bereich des Designs, der Entwicklung oder der Redaktion. Wir zeigen ihnen, wie wir arbeiten und binden sie vom ersten Tag an ein. Jede und jeder bringt eigene Fähigkeiten mit – und eine unverwechselbare Persönlichkeit, die wir dann oft vermissen, wenn das Praktikum vorbei ist. Lenny kam kürzlich für ein Schulpraktikum zu uns und hat in den Alltag der Redaktion reingeschnuppert. Das schreibt er über seine Zeit bei uns:

 

„Eindrücke und Erfahrungen meines Praktikums bei artundweise

Ich sitze an meinem Arbeitsplatz an meinem Mac. Mein zweiwöchiges Schulpraktikum verbringe ich hier, in der Redaktion der Kreativagentur artundweise. Mein Arbeitsplatz befindet sich mitten im Büro neben den Tischen der anderen Mitarbeiter. Vom Balkon aus sieht man die Überseestadt und das Hafenbecken.

Texte werden in einem Redaktionstool bearbeitet

Ich schreibe einen Text über die Funktionen des Instant-Messaging-Dienstes „Snapchat“ und lege meine Gedanken zur App dar. Das Thema ist mir vertraut, weil ich selbst soziale Netzwerke wie Snapchat nutze, um mit meinen Freunden Erlebnisse zu teilen. Meine Texte werden in einem Redaktionstool korrigiert und kommentiert. Das Tool steht Redakteuren vom Verfassen eines Textes bis zur Veröffentlichung zur Verfügung und sie haben die Möglichkeit, mit ausgewählten Personen Texte gemeinsam zu bearbeiten und zu verbessern.

Vor dem Schreiben gründliche Recherche

Anschließend recherchiere ich über HTML, die Dokumentenauszeichnungssprache, in der Web-Seiten geschrieben sind. Mit diesem Thema hatte ich mich vorher noch nicht befasst. Eine typische Aufgabe für Redakteure also: das zügige Einarbeiten in eine neue Materie.

Über das, was ich zum Thema HTML finde, schreibe ich dann kurze Texte, die sich an verschiedene Adressaten oder Zielgruppen richten, an sogenannte Personas. Personas werden eingesetzt, damit sich Unternehmen besser vorstellen können, wer potenzielle Kunden sein könnten oder wer beispielsweise ihre Website besucht. Es sind fiktive aber realistisch konzipierte Personenprofile, die bestimmte Zielgruppen verkörpern.

Jede meiner Personas hat einen unterschiedlichen Hintergrund, Beruf und individuelle Motivationen, aus denen sie sich mit HTML beschäftigt, und sie kommen aus verschiedenen Altersgruppen. Die Persona kann beispielsweise ein 12-jähriger Schüler oder auch eine 53-jährige Redakteurin sein. Das bedeutet auch, dass jede Persona anders angesprochen werden muss.

Meetings mit Kollegen und Kunden

Gespräch mit Redakteurin
Meine Arbeit wird gelegentlich unterbrochen durch Meetings oder Stand-up Besprechungen. Dann wird beispielsweise der Wochenplan oder der Stand in einem bestimmten Projekt besprochen. In einem Meeting wird eine neue Version eines von artundweise entwickelten Redaktionstools vorgestellt. In weiteren kurzen Besprechungen, erklären mir Kollegen ihre Arbeitsbereiche. Zunächst geht es darum, wie Soziale Medien für die Kommunikation mit Zielgruppen genutzt werden können und ein paar Tage später erfahre ich einiges über Konzeption und Design. Ein junger Kollege erklärt mir, wie man von der ersten Idee zu einer fertigen Website kommt und welche Schritte Teil dieses Vorgangs sind. Der Kollege erläutert, wie man eine Website gestaltet und Kundenwünsche umsetzt.

Auch bei Auswärtsterminen dabei

In meiner Zeit als Praktikant bei artundweise habe ich zwei Auswärtstermine. Gleich am ersten Tag nehme ich in der Bremer Bürgerschaft am Fachforum von VIA BREMEN teil, einem Zusammenschluss von Bremer Firmen aus dem Logistik- und Hafenwirtschaftsbereich. An diesem Tag bin ich für die Fotos zuständig. Die Bilder, die ich mache, werden später im Artikel mit meinem Namen veröffentlicht. In der folgenden Woche bin ich bei einer Redaktionssitzung mit der BLB (Bremer Landesbank) dabei. Am letzten Praktikumstag nehme ich schließlich noch an einer Besprechung mit einem Kunden teil, der einen Relaunch, also eine Erneuerung seiner aktuellen Website, möchte.

Redakteure haben vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Mir hat das Praktikum in der Redaktion von artundweise sehr gut gefallen. Es war sehr informativ und interessant – und ich kann mir sehr gut vorstellen einmal Redakteur zu werden. Es gibt vielfältige Berufsmöglichkeiten: Redakteure werden bei Medien wie Fernsehen, Presse, Internet und Radio beschäftigt. Doch arbeiten auch in den meisten Firmen Redakteure, die Artikel beispielsweise für Websites, Newsletter oder andere Veröffentlichungen des Unternehmens schreiben. Wichtig ist es, dass Redakteure eine gute Allgemeinbildung mitbringen und sie außerdem in der Lage sind, sich schnell neue Fachkenntnisse anzueignen. Außerdem sollte ein Redakteur gut mit Sprache umgehen, Themen schnell erfassen und sich im Umgang mit Menschen verstehen können. Es macht mir sehr viel Spaß zu schreiben und mit den positiven Erfahrungen und Eindrücken, die ich aus diesem Praktikum mitnehme, möchte ich gerne einmal im journalistischen Bereich beispielsweise als Redakteur arbeiten.“

 

Dazu drücken wir natürlich die Daumen!
Hat uns auch viel Spaß gemacht!

 

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