Was ist Netzkultur?

Die 8. Socialbar Bremen

Am vergangenen Donnerstag war ich eingeladen, den Vortrag „Social Media. Kunstgriff?“ zu wiederholen. Die Socialbar Bremen lud alle Interessierten in das Bürgerhaus Weserterrassen und ließ, im Anschluss an die Vorträge, an mehreren Tischen zum Thema „Netzkultur und Kunst im Netz“ diskutieren.

socialbar Bremen Tisch 2

Claas Hanken warf zu Beginn seines Exkurs zu „Emoticons und Internetmemes“ die Frage auf: „Was ist Netzkultur?“ Und beschrieb, weshalb es für ihn so schwierig zu umreißen ist. Mich beschäftigte der Begriff darüber hinaus auch noch eine Weile. Der Ausdruck Kultur umfasst so viele Facetten und zudem ist das Netz enorm vielschichtig, so dass unzählige Interpretationen und Teilbereiche bestehen. Sich für diesen Abend zwei Bestandteile herauszusuchen und zu beleuchten, war thematisch ein geschickter Schachzug und sehr unterhaltsam.

An einem der Tische wurde beraten, wie sich Refugio Bremen (ein psychosoziales und therapeutisches Behandlungszentrum für Flüchtlinge und Folterüberlebende) in der digitalen Landschaft besser aufstellen könnte. Es soll in Zukunft sowohl der Kontakt zu Betroffenen als auch zu Therapeuten online auf breiterer Basis ermöglicht werden. Die Vorschläge variierten von konkreten Maßnahmen zur Einrichtung eines Blogs bishin zur Vernetzung mit verschiedenen Institutionen, die unter anderem bei der Erstellung eines grundsätzlichen Konzepts unterstützen können.

Der nächste Termin für die Socialbar findet am ersten Donnerstag im neuen Quartal statt – also am 06. Oktober. Da muss man dann nicht mit der Breminale um die Besucher ringen und der Freimarkt ist erst etwas später dran. Also gute Aussichten für eine gut besuchte Veranstaltung und mehr Interessierte, die sich dann nicht von der Sonne weglocken lassen.

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