Viel gepinnt ist nur halb gewonnen

Pinterest lebt nicht nur von Bildern

ReißnägelDie Zahlen wachsen nicht mehr so extrem, wie zu Beginn des Jahres, doch Pinterest ist zweifellos zu einer festen Größe im Netz geworden. Von Zeit zu Zeit liest man Erfolgstorys von Nutzern der Plattform und dann fragt man sich, wieso nicht alle weiter auf die Pinwände einstürmen und die große Masse sich weiter bei Facebook und den anderen üblichen Verdächtigen tummelt.

Was lohnt sich bei Pinterest?

Bilder sind der zentrale Baustein der Pinwände. Was interessant aussieht, spannend in Szene gesetzt wurde und eben Lust auf mehr macht, wird weitergepint, geliked und kommentiert. Verbreitung finden also gute Inhalte, wie wir das bereits von anderen Plattformen kennen. Der Kern wären hier ansprechende Bilder und dabei meine ich nicht allein Fotos, sondern ebenso Infografiken, Videos, Screenshots und andere Illustrationen.

Doch EIN gutes Urlaubsbild macht noch keinen schönen Sommer. Eine konstante Reihe oder sogar der Aufbau einer Geschichte hält, festigt und vermehrt die „Freundschaften“. Eine durchdachte Sortierung der Themen auf verschiedene Boards hilft dem neugierigen Betrachter genau seine Interessen zu füttern und nicht durch den Gemischtwarenladen abgeschreckt zu werden.
Also gilt es auch bei Pinterest mit einer guten Idee zu starten und einem inhaltlichen Faden beziehungsweise Konzept konsequent zu folgen.
Wer zudem noch lebendig mit anderen interagiert – selbst repint, kommentiert, liket – also insgesamt den 10 Geboten für Pinterest folgt (die in den Grundsätzen auch für andere Umgebungen gelten) und dann die Aktivitäten noch konsequent monitort, ist grundsätzlich auf dem richtigen Weg.

Wer wäre nicht gern Pinterest?

Das Pinterest-Konzept selbst und vor allen Dingen seine Optik treffen offensichtlich den Nerv der Zeit. Das Angebot wurde mehrfach nahezu exakt nachgeahmt, doch noch viel häufiger wird das Design mit seinem bildlastigen Raster für den Aufbau anderer Websites herangezogen. Neben StumbleUpon mit zarten Anleihen oder dem Highlights-Projekt der Huffington Post, das die optische Struktur aufgenommen hat, mischt MySpace deutlich in sein Redesign neben Windows 8-, auch Path- und Pinterest-Elemente.

Wer nicht gleich das Grundlayout adaptiert, lässt sich eventuell zumindest dazu verführen gelungene Elemente, wie die Schattierungen, reduzierten Buttons oder den schwungvollen, handschriftlich anmutenden Font zu nutzen.

Wer benutzt Pinterest?

Das schicke Design spricht nämlich ganz klar konsumfreudige Menschen an. Wer mit seinem Shop den Umsatz steigern möchte, schließt mit den Layout-Anleihen und der Aktivität auf der Plattform grundsätzlich einen logischen Kreis.

In letzter Konsequenz fehlt dafür allerdings häufig die Leitidee, um nicht lediglich den Charme der Kopie und des Trittbrettfahrers anhaften zu haben. Sicher ließe sich ganz einfach und kurzfristig auf das schnellste Pferd setzen. Doch warum das schnellste Pferd nicht gleich richtig für die eigenen Zwecke einsetzen?

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