Morgen Abend auf der transmediale.11 in Berlin wird der Open Web Award verliehen. Nur ein Highlight im Programm des Festivals zum Thema Kunst und digitale Kultur, dass am 01. Februar gestartet ist und bis einschließlich Sonntag allerhand spannende Termine bietet.
Für den Award sind aus knapp 100 weltweit eingereichten Vorschlägen von einer Jury drei Favoriten gewählt worden, die nach Anmeldung zur Abstimmung bei Mozilla Drumbeat stehen. Dabei handelt es sich um:
Booki: Soziales Netzwerk zur Produktion freier, kostenloser Bücher in digitaler und gedruckter Form.
Graffiti Analysis: Ein auf XML basierendes, offenes Dateiformat, das zur Speicherung und Verarbeitung von Graffiti-Bewegungsdaten entwickelt wurde und die Lesbarkeit maximiert.
Thimbl: Eine Open Source Microblogging-Plattform, die sich durch die Nutzung des Finger Protokolls von 1970 auf jedem Server aufsetzen lässt. Mit anderen Worten ein dezentralisiertes Twitter, mit dem sich allerdings die Follower an die eigene Domain hängen.
Drei sehr spannende Projekte, die alle den Sieg verdient hätten. Mein Favorit ist jedoch die simple und universell angelegte Idee des dritten Kandidaten, dessen Präsentation mir auch zusagt:
Thimbl, beziehungsweise die Telekommunisten dahinter, stehen für ein freies, offenes, soziales Netz und daher wird es an manchen Stellen als Anti-Twitter bezeichnet. Letztendlich verschickt es allerdings ebenfalls Kurznachrichten und bietet sich an als unter anderem werbefreie Alternative.
(via t3n)
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