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Sehnsüchtig erwartet: der iSlate

Eine Apple Lovestory

„Die Geräte mit dem angebissenen Apfel sind doch nur für die Ausstellungsflächen in Möbelhäusern produziert. Ernsthaft arbeiten kann damit doch keiner…“

war lange Zeit meine Meinung. Viele Jahre wurde Grafikern am Arbeitsplatz allerdings selten eine Alternative geboten. Unzählige Bomben und Ausnahmefehler flogen mir um die Ohren. Programme, die sich aus unersichtlichem Grund selbsttätig beendeten und einfach verschwanden, extrem langsam starten / beenden oder das Einfrieren des gesamten Systems bewirkten. Die Inkompatibilität im Netzwerk mit der restlichen zivilisierten Welt …

Ich könnte noch ein paar Absätze in der Art fortsetzen, aber verschone den geneigten Leser, denn soweit sollte der Punkt klar geworden sein.

An einem Weihnachtsabend schlich sich dann die erste Generation des iPods in meinen Besitz. Ursprünglich wollte ich das Geschenk tatsächlich ablehnen, versprach allerdings ihn zumindest zu testen und trug das kleine Köfferchen dann doch, getarnt durch passende Neopren-Schutzhüllen, viele Jahre mit mir herum. Ersetzt wurde er natürlich vor zwei Jahren durch eine leichtere aktuelle Version. Und so bleibt ein Stück Apple Hardware kontinuierlich mein Begleiter und leistet stets Überzeugungsarbeit, dass es soliden Nutzen bringt. Im Hobbysektor.

Seit einem halben Jahr arbeite ich nun mit einem MacBook. Meine jahrelang antrainierte Skepsis lauerte permanent auf einen Anlass die alte Abneigung wieder aufleben zu lassen. Doch bis heute hat sie keinerlei Futter erhalten. Im Gegenteil; mein armer Dos-Privatrechner leidet an Vereinsamung und Beschäftigungsmangel.
My precious!
In meiner Arbeitsumgebung umschwirren mich etliche iPhones, Gespräche über aktuelle Apps und die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet. Also spiele ich natürlich schon eine Weile mit dem Gedanken, ob ich nicht doch ganz dringend solch ein Smartphone brauche. Für den Arbeitsweg, die Wartezeit zwischendurch, die Abendlektüre, das Daddeln am Wegesrand …

Und nun werden die Gerüchte um den iSlate immer konkreter und immer verlockender. Ja, nun muss ich gestehen; auch ich bin zum APPLE-FAN mutiert.

Ich lechze nach diesem A4-Touchscreen, der sekundenaktuellen Zeitung für unterwegs, meiner portablen Bibliothek, die komprimierten, gesammelten Fotoalben und, ich kann es nicht verleugnen, natürlich reizt mich auch die vermutete schicke Hülle des Geräts, das höchstwahrscheinlich mal wieder unschlagbar, zeitlos schicke Design.

Gnadenlose Qualitätssteigerung oder sukzessive Gehirnwäsche? Ich hoffe, es handelt sich um die erste Option, denn nun will ich mich doch letztendlich ebenso schmücken wie „die Möbelhäuser ihre Ausstellungsbereiche“.

8 Kommentare zu “Sehnsüchtig erwartet: der iSlate

  1. Hallo,
    von meiner Schwester kenne ich Tablet-PCs und den Umgang damit war immer ein Gemurkse. Dabei kann es so einfach sein. Wer Stargate Atlantis kennt weiß, das die dort NUR mit Table-PCs rumlaufen und hervorragend damit arbeiten können.
    Und nachdem ich mir jetzt Avatar angesehen habe, wundert es mich warum es so eine Technologie nicht schon längst gibt.
    Es sieht schon lustig aus, wenn Menschen mit halboffenen Notebooks herumlaufen. Meistens liegen sie auf einem Arm – immer auf der Hut nicht die Balance zu verlieren.
    Dann muss auf unsichere und meist kompliziertere Art zuerst der Deckel geöffnet werden.
    Wozu braucht ein Notebook bitte einen Deckel?
    Das iPhone braucht auch keinen.
    Daher ist der Schritt zum Table-Mac aus meiner Sicht der richtige Schritt zu komfortableren Handhabung eines “Notebooks”

  2. ich bin mit dir einer meinung.
    Ich habe anfangs nicht viel von Apple gehaltn-
    Vielleicht war es einfach zu wenig know-how über das gesamtpaket.
    Vielleicht war es abera uch der Grund, dass man sich dafuer einfach nicht interessiert hat?!
    Jedenfalls bin ich mit meinem IPOD sehr zufrieden.
    Klar, er is etwas groß, aber was solls. Ich bin zufrieden damit.
    Ich strebe in naechster Zeit den Gedanken an, mir ein MacBook zu leisten. Jedoch weiß ich nicht genau, ob es ein macbook oder ein macbook pro sein soll.
    Beim pro habe ich allerdings nur festgestellt, dass die CPU etwas besser ist..Hm..
    Und aufruesten kann man den macbook ja auch.
    Allerdings finde ich es sehr uebertrieben, daß man fuer 8GB RAM gleich ueber 500Euro nimmt.
    Eine Frage an dich, da du ja stolzer besitzer des Macbooks bist.
    Welche entscheidung haben dir bei deiner Wahl geholfen?
    Hast du einen Tipp fuer mich?
    Liebe Gruesse Britta

  3. @Britta: Danke für dein “Vertändnis”! Leider ist das MacBook nicht mein persönlicher Besitz sondern mein Arbeitsgerät und daher hab ich mich auch nicht bewusst dafür entschieden.
    Bei der nächsten privaten Aufrüstung käme allerdings dann sicherlich ein Aplle-Produkt in Frage.
    Was bei deiner Kaufentscheidung vielleicht hilft; mit diesem Gerät kenne ich bisher keine Abstürze und das simple connecten mit jeglichem Netzwerk oder Gadget ist für mich bisher beispiellos. Zudem ist es handlich und einfach sehr angenehm zu bedienen.
    Puh — hoffentlich kann man auch all das heute Abend über das neue Apple-Gerät sagen!

  4. Aber ein MacBook als “Arbeitsgeraet” haette ich auch gerne :-) Wir arbeiten leider noch mit Alten PC’s, welche man 4 mal am Tag neustarten muss.
    Du meinst ueber das neue ISlate?
    Ich bin gespannt, ob es einen besseren Schaetzungswert als ein macbook/pro haben soll.
    Ist schon was feines, waere dann ja quasi ein Touch-Screen Laptop?
    Ja, das mit der einfachen bedienung und des Netzwerkes, sowie weniger Trojaner, generell Sicherheitsluecken wuerden mich schon allein fuer ein Apple stimmen. Danke fuer deinen Tipp.

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