Im jährlich wiederkehrenden Coca-Cola Village konnten dieses Jahr die Attraktionen per RFID-Armband mit einem „Gefällt mir“ auf Facebook belohnt werden. Mit über 35.000 Newsfeed-Stories pro Tag eine sehr erfolgreiche Aktion, die an einigen Stellen quasi als Brücke zwischen virtueller und realer Welt betitelt wird.
Ein beliebtes Event ergänzt mit technischen Gadgets (Armbändern und Klickstationen), die eine bereits einfache Empfehlungsaktion noch weiter verkürzen und so den begeisterten Besuchern eine kolossale Feedbackwelle mit minimalem Aufwand ermöglichen:
Das, im Video demonstrierte simple Auslösen der Freudenbotschaft, ist ganz klar Teil des Ein-Klick-Trends. Wie beispielsweise auch der Tweet-Button von Twitter oder auch das Payment-System Flattr.
Was mich nun stutzig macht, ist die allgemeine Feststellung, dass dieser „Gefällt mir“-Button jetzt erst den Weg in die Realität finden würde. Als wäre er bisher bloß in einer Testphase oder in einer begrenzten Blase erreichbar gewesen.
Produkte, Orte oder Veranstaltungen haben als Real Life Punkte längst ganz selbstverständlich auch ihren Auftritt im Netz und können somit ebenfalls ganz leicht erkundet, besucht und empfohlen werden.
Die Verbindungen zwischen virtueller und realer Welt sind so vielfältig und verwoben und die Grenzen verwischen zusehends. Das tun sie, finde ich, nicht erst seit diesem Event, dem Button oder Facebook, doch natürlich sind das Meilensteine im Rahmen dieser Entwicklung, der immer kürzer werdenden Wege.