In den USA und Kanada wurde kürzlich ein Streaming-Dienst namens Rdio gestartet, der für eine Monatspauschale von 9,99 Dollar ein Repertoire von über sieben Millionen Titeln unter anderem von den vier größten Plattenfirmen zur Verfügung stellt. Damit ist ein deutlich besserer Start gelungen als der des skandinavischen Spotify, denen die Verhandlungen mit den großen Labels nicht so leicht fallen und denen leider auch vorerst der deutsche Markt noch verschlossen bleibt.
Ist man mit dem cloudbasierten Musikangebot von Rdio ausschließlich auf dem PC zufrieden und kann auch auf den Offline-Modus verzichten, dann wird ebenso ein günstigeres Packet für 4,99 Dollar geboten.
Dieser Webdienst stammt übrigens von den Skype-Erfindern Janus Friis und Niklas Zennström, die letztes Jahr innerhalb einer Investment-Gruppe den VoIP-Dienst von eBay zurückgekauft haben. Eine Kombination von Rdio und Skype schließen beide nicht aus.
Genau darin sehe ich auch die Chance der verschiedenen Musik-Services, in der Kooperation mit großen Labels, Investoren und anderen Angeboten. Sicher sind die Social-Media-Integrationen, wie die populärsten Musikstücke in meinem Freundeskreis als Empfehlung und Promotion interessant, aber auf lange Sicht kann das nicht das einzige Argument sein, mit dem man sich von der Konkurrenz abhebt.

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