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Kinect-Sensor – die Controller habe ich schon

Game-Steuerung per Gestik

Für die XBox 360 kann man laut heise in den USA nun das Kinect-System vorbestellen, das Spiele mit Körperbewegung steuern lässt. Nichts Neues? Die Wii lässt sich doch längst über Gesten bedienen? Schon, aber an der Konsole von Nintendo hängen die Spieler vergleichsweise noch wie Marionetten, mit Händen oder Füßen an den Controllern und sind über schwingende Kabel verbunden sind.

Ende des Jahres soll der Kinect-Sensor auch in Deutschland zu haben sein. Gerade richtig, um dann in der kühlen Jahreszeit für körperliche Bewegung zu sorgen.
Auch Sony will mit Move an der PS3 dem Winterspeck vorbeugen, setzt hier allerdings weiterhin auf kabellose Controller, die man halten muss.

Wann dieser Trend wohl weitere Endgeräte erreicht? Auf meinem Handy ist er bereits angekommen und lässt mich unterwegs an öffentlichen Plätzen eigentlich eher weniger spielen. Es macht zwar enormen Spaß beispielsweise zu bowlen, aber es wirkt schon sehr merkwürdig, sein Handy zu schwenken oder kreisen zu lassen, weil man der virtuellen Kugel ordentlich Schwung geben möchte. Und davon abgesehen möchte ich im Eifer des Gefechts da draussen auch niemanden verletzen…

3 Kommentare zu “Kinect-Sensor – die Controller habe ich schon

  1. Als alter Konsolero sprechen für mich drei Aspekte gegen einen Erfolg des
    Kinect-Systems.
    1) Die von Nintendo mit der Wii neu eroberte Zielgruppe der Familien-, Party-
    und Gelegenheitsspieler tendiert langsam aber sicher gen gesättigt.
    2) Die XBOX 360 ist technisch (vgl. PS3) und spielerisch (vgl. Wii) veraltet –
    was soll man also jetzt in eine neue Zusatztechnik für eine alte Konsole
    investieren?
    3) Sony’s längst verstorbenes EyeToy-Projekt hat gezeigt, dass physische
    Interaktion als Erfolgsfaktor nicht reicht.
    Außerdem: Eine neue Spieltechnik ist immer nur so gut wie seine Spiele.
    Die Launchtitel werden hier mit entscheiden – und da patzt die gesamte Branche
    seit vielen Jahren traditionell.
    Die Spieleindustrie steht vor einem Wendepunkt. Nintendos bietet zu wenig neue
    UND innovative Spiele. Sony setzt seit 1995 auf Erwachsenen-Zielgruppen mit
    Affinität zu neuer Technik. Hier ist eine wirtschaftliche Grenze erreicht.
    Microsoft ist abgehängt. Kinect wird daran nichts ändern.

  2. Pingback: Kinect mehr als verspielt | artundweise Blog

  3. Pingback: Touch, touch, touch | artundweise Blog

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