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Effizientes Arbeiten und hoher Qualitätsstandard

Mit iterativen Methoden

Es sind bereits unzählige Artikel über das Thema “Arbeitsprozesse” geschrieben worden und ich bin sicher, es wird auch noch unzählige weitere geben. Dennoch möchte ich mich aus Überzeugung in die Menge der Verfasser einreihen und die Arbeitsweise von artundweise kurz vorstellen.

Alles steht und fällt damit, den Kunden und seine Kunden zu verstehen. Wenn nicht der Endnutzer im Zentrum der Idee steht, ist das Projekt von vorne herein zum Scheitern verurteilt. Sicherlich, es wird irgendetwas online gehen, die Frage aber ist: wer weiß es und wer nutzt es? Wir wollen Menschen mit digitaler Kommunikation erreichen und begeistern, und darum ist es so wichtig zu wissen, wie die Zielgruppe “tickt”.


Aus diesem Grund ist es für uns unverzichtbar, während des Konzeptionsprozesses zum einen in engem Kontakt zum Kunden zu stehen, zum anderen aber auch alle internen Gewerke, vom Berater, über Designer, Flasher, Frontendler bis zum Programmierer von Beginn an einzubeziehen, um eine optimale, kundenorientierte Lösung zu entwickeln

Das Dokument, das diesen Prozess abschließt, ist die so genannte Featureliste, in der detailliert das Projekt, aufgeteilt in Features mit den zugehörigen Aufwänden, beschrieben ist.
Dadurch erreichen wir neben dem gemeinsamen Projektverständnis mit unseren Kunden auch eine sehr gute Plansicherheit für beide Seiten, da die kommunizierten Aufwände verbindlich sind.

Während der Projektumsetzung wird in regelmäßig stattfindenden Iterationsmeetings mit dem gesamten Projektteam Feature für Feature auf Basis des Projektplans auf Funktion/Qualität, Timing und Budget geprüft. Durch die Fertigstellung von einzelnen Features mit zunächst interner Abnahme durch alle Gewerke und dann der kundenseitigen Abnahme, wird das Risiko minimiert, zum Ende des Projekts vor einer unüberschaubaren Menge an Bugs zu stehen, die schlimmstenfalls den Launch zum festgelegten Termin platzen lassen und in der Regel das geplante Budget zu sprengen drohen.

Der große Vorteil der Methode des iterativen Arbeitens liegt darin, dass alle Mitarbeiter auf ein und demselben Stand sind, ganz im Gegenteil zur Wasserfall-Methode.
In den Iterationsmeetings wird zunächst gemeinsam geprüft, ob alle Features, wie zuvor geplant umgesetzt wurden. Im 2. Teil des Meetings wird genau festgelegt, was in der kommenden Woche zu tun ist. Die daraus resultierende “Eisbergliste” erlaubt das frühzeitige Erkennen von Projekt-Risiken und ermöglicht ein frühzeitiges Gegensteuern.

Das Meeting ersetzt natürlich nicht die enge Kommunikation zwischen den Gewerken, aber die iterative Arbeitweise versetzt uns in die Lage, Projektmanagement und Prozesse effizient abzuwickeln, ohne dabei auf hohe Qualitätsstandards zu verzichten und Change Requests transparent für alle in den Projektverlauf zu integrieren.

Und das Schöne ist: das beschriebene Vorgehen ist nicht nur blanke Theorie, sondern wurde in vielen, komplexen Projekten erfolgreich von uns praktiziert.

Um so mehr freut es uns, dass wir als eine der ersten, vom Bundesverband digitale Wirtschaft zertifizierten Qualitätsagenturen, auch 2009 das Zertifkat wieder erhalten haben.

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