Digitales Lagerfeuer im eigenen Stadion - Zunehmende Anzahl Corporate Blogs | Kreativagentur für die digitale Zeit

Digitales Lagerfeuer im eigenen Stadion

Zunehmende Anzahl Corporate Blogs

Digitales LagerfeuerNachdem man sich nun lange Zeit auf Facebook und die Möglichkeiten anderer Plattformen konzentriert hat, ist zu beobachten, dass immer mehr Firmen einen eigenen Blog ins Leben rufen. Und obwohl diese zum Teil erst relativ jung sind, ist dort bereits ein reges Treiben zu beobachten. Geschichten erzählen gerät eben nie wirklich aus der Mode.

Gute Beispiele wie Adidas, der Metro Genussblog, das Yello Bloghaus und der Outdoor Blog von Jack Wolfskin (inzwischen zum Magazin weiterentwickelt) wurden kürzlich in einem t3n-Artikel Artikel genannt. Dort wird die steigende Anzahl der Firmenblogs als Comeback des Jahres 2011 bezeichnet.
Wie man an meiner Überschrift erkennt, gefielen mir dort die Formulierungen und Hinweise, dass im Format des Blogs der Heimvorteil genutzt beziehungsweise voll ausgespielt werden kann und die Geschichten in gemütlicher Runde am heimischen Herd – also am digitalen Lagerfeuer – aufmerksam vom Leser angenommen werden.

Für diejenigen, die auf der Suche nach weiteren guten Beispielen für Corporate Blogs aus dem deutschsprachigen Raum sind, will ich die Runde gern noch erweitern: So ist die Firma FRoSTA schon geraume Zeit für sehr guten Kundenservice bekannt und führt diese Kommunikationskultur konsequent online im Firmenblog fort, der bereits seit 2005 existiert. Ein weiterer Vertreter für lebendige Firmenblogs im Norden ist der LichtBlick Blog und einer meiner Favoriten für erfolgreiches erzählen von Hintergrundgeschichten ist der Daimler Blog, der sich ebenfalls schon ein langjähriges mitmischen seit 2007 auf die Fahnen schreiben kann.

Zu den Vorteilen eines Firmenblogs zählt allerdings nicht nur die Möglichkeit zu berichten und zu kommunizieren, sondern zudem alles Interessante zusammenführen zu können. Die Clips von der jeweils bevorzugten Video-Plattform, wie YouTube oder MyVideo lassen sich unkompliziert einbinden, Bildergalerien, die man bei Flickr aufbewahrt und zusammengestellt hat, finden ein weiteres Publikum und Aktionen, die auf anderen Social-Media-Zentralen, wie Facebook, Twitter oder Google+, etc. stattfinden, lassen sich in einem Blogartikel ausführlich beschreiben, zusammenführen und ergänzen.

Wie schon andere vor mir desöfteren festgestellt haben, ist (und bleibt) Content eben King.

3 Kommentare zu “Digitales Lagerfeuer im eigenen Stadion

  1. anna

    Schön geschrieben.
    Ich find ja von den vielen Möglichkeiten neben Facebook und Co., dass Blogs eine wunderbare Möglichkeit für Unternehmen (und auch Privatpersonen) sind nach Aussen zu kommunizieren und persönliche Geschichten zu erzählen.
    Und es gibt so viele tolle Blogs.
    Danke.

  2. Rüdiger

    Fast alle der aufgezählten Blogs setzen auf WordPress als Werkzeug für die Schreiberlinge. Lediglich Jack Wolfskin und Metro nutzen etwas anderes.

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